Versammlung der Eifelvereins-Ortsgruppe Höfen

Die Eifelvereins-Ortsgruppe Höfen : Wandern, Heimatkunde und Geselligkeit

Im Eifel- und Heimatverein Höfen liegt der Schwerpunkt auf den Wanderaktivitäten, aber mit der Pflege des Hauses Seebend und der Instandhaltung des Weberei-Museums stellt sich der Verein auch heimatkundliche Aufgaben.

Und natürlich kommt die Geselligkeit bei den insgesamt 135 Mitgliedern auch nicht zu kurz. Zur Mitgliederversammlung kamen jetzt 40 Interessierte ins Haus Seebend, wo sie von der Ersten Vorsitzenden, Monika Jakobs, begrüßt wurden. Sie hatte als erste erfreuliche Meldung bekanntzugeben, dass das Weberei-Museum, das im vergangenen Jahr geschlossen war, ab April wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Ehemalige Weber und Interessierte bringen die Webstühle wieder zum Laufen und demonstrieren das alte Handwerk.

Die Geschäftsführerin, Gertrud Jakobs, hob in ihrem Rückblick das Narzissenfest der Monschau-Touristik und der NRW-Stiftung hervor; es war am 22. April in Höfen am Nationalparktor gefeiert worden, und hierfür hatten die Damen aus der Eifelverein-Ortsgruppe ein großes Kuchenbuffet samt Service bereitgestellt. Der Erlös hieraus kommt dem Haus Seebend zugute.

Als weitere Höhepunkte hob Gertrud Jakobs die mehrtägige Fronleichnamswanderung hervor; Regina Scholl und Heinz Roder hatten sie mit großer Sorgfalt vorbereitet, die Touren gingen von Rehlingen an der Obermosel aus. Gertrud Jakobs hat eine erfreuliche Bereitschaft festgestellt, sich im Verein zu engagieren, und dankte allen, die in den verschiedensten Bereichen mit angepackt hatten. Ein besonderes Lob und Applaus bekam das Helferteam, das „in Rekordzeit“ den Außenanstrich von Haus Seebend und dem Weberei Museum bewerkstelligt hatte.

Vom umfangreichen Wanderprogramm, das die Ortsgruppe im vergangenen Jahr organisiert hatte, berichtete Wanderwart Heinz Roder. Addiert hat er 3949 Kilometer, die bei 22 Tageswanderungen, 21 Halbtagswanderungen und sieben Seniorenwanderungen zusammengekommen waren. Er bedankte sich bei den Wanderführern, die stets mit viel Engagement schöne Strecken mit unterschiedlichen Anforderungen aussuchen würden.

Der Wegewart, Erich Mießen, kümmert sich um die beliebten Höfener Rundwanderwege (beschildert mit der Endziffer 1) auf einer Länge von 45 Kilometern und pflegt den Rhein-Venn-Weg auf einem Abschnitt von zehn Kilometern.

Der Kulturwart, Christoph Dosquet, fühle sich verantwortlich dafür, dass nach dem Tod von Dr. Bernd Jansen die Geschichte von Höfen weiter aufgearbeitet und dokumentiert werde. Im Arbeitskreis „Höfen, wie es früher war“ treffen sich regelmäßig am ersten Montag im Monat circa 20 Teilnehmer, die mit eigenen Erfahrungen und bemerkenswerten Anekdoten aufwarten. So hofft Christoph Dosquet, dass Anfang des nächsten Jahres wieder ein Buch zur Geschichte Höfens erscheinen kann.

Heinz Mertens, der Ortsvorsteher, übernahm kurz die Leitung der Versammlung, da Neuwahlen zum Vorstand anstanden. Bei dieser Gelegenheit informierte er die Anwesenden über den Fortgang einiger geplanter Veränderungen im Ort: Die neu hergerichtete Anlage am Schwanenweiher soll im September eingeweiht werden; der Radweg in Richtung Wahlerscheid wird in Kürze in Angriff genommen, und an der berüchtigten Kreuzung hinter Höfen, wo die B258 auf die Verbindungsstraße zwischen Rohren und Alzen trifft, wird ein Kreisverkehr eingerichtet.

Schnell war sich die Versammlung über die Besetzung des Vorstands einig, es gab einstimmige Wiederwahlen: Erste Vorsitzende bleibt Monika Jakobs, ihre Stellvertreterin ist Anne Bergs. Die Geschäftsführerin, die auch als Schriftführerin tätig ist und die Kasse verwaltet, ist weiterhin Gertrud Jakobs; Heinz Roder bleibt Wanderwart und Erich Mießen Wegewart.

Für ihre Treue wurden etliche Mitglieder des Eifelvereins ausgezeichnet. 25 Jahre (teils noch länger) gehören ihm an: Hermann-Josef Backes, Norbert und Marlene Braun, Heinz Roder, Franz und Martha Theißen, Adolf Lauscher, Hannelore Mießen, Christel, Nadja, Nicolai und Sascha Zernikow. Sie erhielten die Treuenadel des Eifelvereins.

Die „Meistwanderer“ erhielten ein kleines Präsent, dies waren: Christel Steffens, Klara Pauls, Werner Heinz, Werner Funck und Bruno Lauscher.

Für den Vereinsausflug am 7. September kann man sich bereits jetzt anmelden; er geht nach Schalkenmehren und Beilstein, eine Schifffahrt auf der Mosel führt nach Cochem.

Anmeldungen nehmen Gertrud Jakobs (Tel. 02472/7822) und Monika Jakobs (Tel. 02472/7313) entgegen.

(ale)