Vermessungsamt: Alfred Theißen aus Mützenich geht in den Ruhestand

Verabschiedung im Kataster- und Vermessungsamt : Alfred Theißen aus Mützenich geht in den Ruhestand

Er hat schon so manches im Kataster- und Vermessungsamt der StädteRegion Aachen erlebt, seit er vor 46 Jahren seine Lehre als Vermessungstechniker angefangen hat. Jetzt ist Alfred Theißen aus Mützenich von dem technischen Dezernenten der StädteRegion, Stefan Jücker, in den Ruhestand verabschiedet worden.

„Wir verlieren mit Ihnen ein absolutes Urgestein des Amtes und einen Top-Mann, wenn es um die verschiedensten Facetten der Vermessung geht“, sagte Jücker. Der berufliche Werdegang ist indes schnell erzählt. Theißen war nach seiner Lehre und der Bundeswehrzeit ohne Unterbrechung bei der StädteRegion beziehungsweise dem damaligen Kreis Aachen im Kataster- und Vermessungsamt eingesetzt.

Dort waren seine Aufgaben allerdings vielfältig. So hat er zum Beispiel Luftbilder weiterverarbeitet und Fortführungsvermessungen durchgeführt. Zudem war er für Grenzanzeigen zuständig und hat die Ländergrenzsteine regelmäßig gemeinsam mit den niederländischen und belgischen Partnern kontrolliert. „Er war für mich immer ein typischer Außendienstler, der nicht nur im Büro arbeiten, sondern selbst raus zum Vermessen wollte“, so die Leiterin des Kataster- und Vermessungsamtes, Irene Littek-Braun. „Es war immer eine sehr spannende und auch vielfältige Aufgabe, die ich stets gerne gemacht habe“, erinnert sich Theißen.

Littek-Braun trauert ihm schon heute nach: „Neben dem enormen Fachwissen habe ich auch immer die sehr offene und positive Art von Alfred Theißen besonders geschätzt.“ Für den Ruhestand plant er zum einen mehr Zeit gemeinsam mit den aktuell drei Enkelkindern ein. Alfred Theißen verreist auch gerne und will häufiger und vor allem spontaner Kurzreisen in Deutschland mit seiner Frau unternehmen.

Als passionierter Mountainbiker lässt er zudem keinen Freitagstermin mit der Radsportabteilung des TV Mützenich aus. Mehr Zeit kann er sich jetzt für sein Haus, seinen Garten und sein eigenes Stück Wald nehmen. Weiterhin wird der passionierte Handwerker auch gerne bei den verschiedensten Bauprojekten im Familienkreis helfen. Alfred Theißen liebt es aber ganz besonders, im Winter in den Alpen auf Skitouren zu gehen. „Fernab von den überfüllten Pisten mit einem Bergführer auf die schneebedeckten Berge zu klettern und dann mit den Skiern herunterfahren hat schon fast etwas Meditatives.“

Eines ist klar: Auch wenn er immer sehr gerne gearbeitet hat, langweilig wird es Alfred Theißen im neuen Lebensabschnitt mit Sicherheit nicht.

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