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Berufungsverhandlung: Prozess wegen Widerstands geht in die zweite Runde

Berufungsverhandlung : Prozess wegen Widerstands geht in die zweite Runde

Beim Grenzübertritt wurde ein 44-jähriger Mann festgenommen – dabei soll er passiven Widerstand geleistet haben, wofür er bestraft wurde. Nun wehrt er sich gegen das Urteil des Amtsgerichtes Monschau.

Als der 44-Jährige bei Mützenich die Grenze zu seinem deutschen Heimatland passierte, wurden Polizisten auf den Mann aufmerksam, der nicht im Grenzgebiet lebt. Bei der Kontrolle stellten sie aber fest, dass er per Haftbefehl gesucht wurde.

Gegen seine anschließende Festnahme zwecks weiterer Ermittlungen soll der Beschuldigte allerdings passiven Widerstand geleistet haben – letztlich vergeblich. Das Amtsgericht Monschau würdigte die Ereignisse mit einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu zehn Euro.

Gegen diese Verurteilung hat der 44-Jährige Beschwerde eingelegt. Am Landgericht Aachen verhandelt die 4. kleine Strafkammer den Fall (Az.: 74 NS 9/22) am Mittwoch, 27. Juli, ab 11 Uhr.

(-jül-)