Marode Rurbrücke wird ab Montag, 2. September, erneuert

Vollsperrung bei Monschau : Nächste Eifeler Großbaustelle könnte neun Monate dauern

Während die Großbaustellen rund um Fringshaus ihrem Abschluss entgegensehen, startet am Montag, 2. September, das nächste Bauvorhaben – mit monatelanger Vollsperrung der Kreisstraße 21 im Grünental.

In Widdau muss die marode Brücke über die Rur erneuert und der Rur-Ufer-Radweg ausgebaut werden. Dies teilte am Mittwoch die Städteregion Aachen mit.

Betroffen ist davon vor allem der Verkehr aus Rohren, Widdau und Hammer in Richtung Imgenbroich. Auch der zeitweise starke Motorrad- und Ausflugsverkehr wird sich in Richtung Monschau nun den Weg über Rohren und Höfen suchen müssen.

„Da die Errichtung einer temporären Behelfsbrücke wegen der engen Platzverhältnisse und aus Gründen des Naturschutzes nicht umsetzbar ist, sind die Arbeiten mit einer Vollsperrung verbunden“, heißt es in der Mitteilung. Diese werde sich von der Zufahrt zum Bistro Grünental bis zur Einmündung der Kreisstraße 26 nach Widdau erstrecken. Eine Umleitung über die L246 und die L106 über Eicherscheid werde ausgewiesen.

„Die Verbindung zwischen Widdau (K26) und Hammer (K21) sowie die Zufahrt zum Bistro Grünental aus Richtung Imgenbroich (K21) sind während der Bauphase weiterhin möglich“, geht aus der Mitteilung weiter hervor.

Regelmäßig durchgeführte Bauwerksprüfungen hätten massive Schäden an der alten Rurbrücke „Grünental“ gezeigt. Eine Sanierung komme wegen des schlechten Zustandes jedoch nicht mehr in Frage. Sprecher Detlef Funken: „Stattdessen wurde ein Ersatzneubau empfohlen, der jetzt realisiert wird. Im Zuge der von der Städteregion Aachen geplanten Maßnahme wird in dem Teilbereich entlang der K21 (Grünentalstraße) sowie über die neue Brücke der Rur-Ufer-Radweg ergänzt. Ebenso sind die Erneuerung der Fahrbahndecke in Teilbereichen der K21 sowie die Anpassung des Einmündungsbereiches zur K26 vorgesehen.“

Aus Gründen der Standsicherheit wurde die Brücke bereits im April 2012 einseitig für den Verkehr gesperrt.

Die gesamten Baukosten betragen rund 1,7 Millionen Euro. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt nach jetzigem Kenntnisstand etwa neun Monate.

(red)
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