Kindertag des Heimatvereins Konzen

Kindertag des Heimatvereins Konzen : Viel gesehen, gelernt und Schmackhaftes mitgenommen

Der Kindertag des Heimatvereins Konzen stand dieses Jahr unter dem Motto „Gärten in Konzen“. Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich neun Kinder und drei Begleiter, um verschiedene Gärten in Konzen zu erkunden.

Der erste Garten führte sie zu Christine Strauch und Thorsten Bongard. Die Kinder bewunderten die Vielfalt des Gartens, denn dort wachsen zahlreiche Gemüsesorten wie Möhren, Porree, Zwiebeln, Salat, Spinat und vieles mehr. Auch Himbeeren, Erdbeeren und Äpfel gehören zu der Ernte der Beiden. Die Kinder hatten viele Fragen zum Anbau, der Pflege und Ernte, aber auch wie man Schädlinge davon abhalten kann, die Pflanzen abzufressen.

Danach durften sie die frisch geernteten Bohnen selber mit einer alten handbetriebenen Maschine schnibbeln und in Einmachgläser füllen. Diese wurden dann mit Salzwasser gefüllt und verschlossen. Dann wurden die Gläser in einem Wasserbad gekocht und so haltbar gemacht. Am Ende gab es dann noch einen leckeren Apfelsaft, den die beiden Gärtner jedes Jahr von ihren Äpfeln pressen lassen. Die Kinder waren überrascht, wie gut und anders dieser Saft schmeckte, obwohl dieser keinen Zucker enthielt.

Weiter ging es mit einer Pferdekutsche zum Garten von Alfred und Ursula Isaac. Dieser Blumengarten ist hauptsächlich für die Bienenvölker da, die Alfred Isaac als Imker in seinem Garten hält. Es ist ein bunt gemischtes Schlaraffenland für seine Bienen. Dies war sehr interessant für die Kinder, die noch nie einen echten Bienenstock oder eine Bienenwabe gesehen hatten. Tapfer hörten sie den Erklärungen von Alfred Isaac zu, obwohl ziemlich viele Bienen um ihre Köpfe herumschwirrten. Umso überraschter waren sie, dass man nicht gestochen wurde, wenn man ganz ruhig stehen blieb und nicht um sich schlug. Sehr beeindruckend waren auch die vielen Sonnenblumen inmitten des Blumengartens, von denen einige eine Höhe von fast drei Metern erreicht hatten.

Bei der Weiterfahrt mit der Pferdekutsche stärkten die Kinder sich erst mal mit einem kleinen Snack und tauschten währenddessen ihre Eindrücke aus.

Der nächste Garten führte sie zu Agnes und Helmut Schreiber, die auch einen großen Nutzgarten unterhielten. Die Kinder durften auch hier verschiedene Gemüsearten selber ernten, wie Möhren, Porree und Zwiebeln. Mit großem Eifer bewunderten sie die Vielfalt des Gartens und hatten jede Menge Fragen. Erstaunt waren sie über die Aussage von Agnes Schreiber, dass sie noch nie in ihrem Leben Gemüse im Supermarkt gekauft hatte, sondern immer nur Gemüse aus ihrem Garten kocht und isst. Sehr interessant waren auch die vielen Tiere, die rund um den Garten bei den Schreibers wohnten. So durften die Kinder die Kaninchen streicheln und die Pferde von der Wiese wieder in den Stall führen. Am Schluss bekam jedes Kind noch ein frisches Ei aus dem Hühnerstall geschenkt.

Mit frischem Gemüse, einem Frühstücksei für den nächsten Tag und jeder Menge Eindrücke endete ein sonniger, aufregender Tag für die Kinder.

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