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Wasserverband stellt klar: Es wurde doch Wasser für das Kanurennen zugeschossen

Wasserverband stellt klar : Es wurde doch Wasser für das Kanurennen zugeschossen

Der Wasserversorgungszweckverband Perlenbach korrigiert die Darstellung, er habe das Wildwasserrennen des Kanu-Verbandes auf der Rur nicht unterstützt. Es seien über 80.000 Kubikmeter abgegeben worden.

Nicht planmäßig konnte am vergangenen Sonntag das 64. Wildwasserrennen des Kanu-Verbandes NRW auf der Rur abgewickelt werden. Dies lag nicht nur am durch eine längere Trockenphase bedingten niedrigen Pegel der Rur, auch das Organisationsteam war krankheitsbedingt nur mit einer Notbesetzung am Start. Dies führte auch zu Störungen in der Kommunikation, indem vom Veranstalter unter anderem mitgeteilt wurde, dass der Wasserversorgungszweckverband Perlenbach diesmal kein Zuschusswasser zur Verbesserung des Rurpegels und der Rennbedingungen aus dem Perlenbau-Stausee habe abgeben können.

Gerhard Schmitz, der neue Betriebsleiter des Verbandes, korrigiert diese Darstellung. Wie in den Jahren zuvor, sei auch diesmal zusätzliches Wasser aus der Talsperre abgelassen worden, um den Kanuten eine Durchführung des Rennens zu ermöglichen. Am Sonntag zwischen neun und 14 Uhr seien über 80.000 Kubikmeter Wasser zugeschossen worden. Schmitz: „Trotz der Trockenheit konnten wir das ermöglichen.“ Vorausgegangen sei wie üblich ein aufwendiges Antragsverfahren. Für die Trinkwasserversorgung habe diese Maßnahme keine nachteiligen Auswirkungen gehabt. Bereits am vergangenen Mittwoch sei die Talsperre bei Vollstau wieder übergelaufen.

Der Start des Wildwasserrennens war kurzfristig ins Rosenthal verlegt worden, weil auch die Menge des Zuschusswassers nicht ausgereicht hätte, um ein ordnungsgemäßes Rennen durch die Monschauer Altstadt zu garantieren; dafür war der Rurpegel vorher schon insgesamt zu niedrig.

(P.St.)