Die Kulturtechniker präsentieren „Der Fall des Hauses Ascher“

Poe völlig neu aufbereitet : Die Kulturtechniker präsentieren „Der Fall des Hauses Ascher“

Zu einem „Elektronischen Lesekonzert“ wird für Samstag, 23. November, 20 Uhr, ins „Weisse Pferdchen“, Eupener Straße 62, in Mützenich eingeladen.

Wohliges Schaudern, eine virtuose Sprache, mehrstimmige Musik von einem Streichinstrument wie von Zauberhand: Die Kulturtechniker haben Edgar Allan Poes Gruselklassiker „Der Fall des Hauses Ascher“ völlig neu aufbereitet. Im Konzert interagieren der Schauspieler Martin M. Hahnemann und der Cellist Ralf Werner auf spannende und verblüffende Art und Weise.

Die Novelle aus dem Jahr 1839, dargeboten in der kunstvollen Übersetzung Arno Schmidts, erfährt eine Wiedergeburt als Musiktheater im Duoformat. Die eingesetzte Elektronik bereichert die Rezitation und die Musik gleichermaßen: Literatur beginnt zu grooven, das Cello erzählt Klanggeschichten. So unterstreichen der Basler Schauspieler und der Wuppertaler Cellist die vorgezeichnete Gruselstimmung und sorgen auch für ironisch-humorvolle Momente.

Mit dem „Weissen Pferdchen“ treffen Die Kulturtechniker auf einen wunderbar passenden Ort, ist die Kunst- und Kulturstätte mit ihrer ersten Erwähnung 1845 doch annähernd genau so alt wie das Originalstück.

Martin M. Hahnemann und Ralf Werner vertonen seit 1995 Weltliteratur mit wechselnden Gastkünstlern. Sie waren unter anderem in Kooperation mit dem Goethe-Institut und der Robert Bosch Stiftung in den USA, Island, den Benelux-Staaten, der Slowakei, Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien auf Tour. Zuletzt nahmen sie an Großprojekten im Donauraum, in Addis Abeba (Äthiopien) und in Wuppertals Partnerstadt Kosice (Slowakei) teil.

Der Eintritt in Mützenich kostet im Vorverkauf 12 Euro, an der Abendkasse 15 Euro. Karten sind vorbestellbar unter Tel. 0151/20084286 oder per E-Mail an info@weisses-pferdchen.de.