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Fußball-Kreisliga B: Derbywochen für die SG „HöRoKa“

Fußball-Kreisliga B : Derbywochen für die SG „HöRoKa“

In der Kreisliga B müssen Mützenich und der SV Nordeifel am Sonntag auswärts ran, während in Roetgen ein weiteres Derby ansteht.

Auf diese „Tournee“ freut sich Christian Schmitz „wie Bolle“. Der Trainer der SG Höfen/Rohren/Kalterherberg beginnt mit seinem Kader am Sonntag die Eifelwochen. Drei Derbys stehen für „HöRoKa“ im November an. Bei der Zweiten des FC Roetgen fängt man an, danach stehen die Begegnungen gegen Konzen 2 und den SV Nordeifel auf dem Plan.

Dass man für diese Aufgaben gewappnet ist, unterstrich das Schmitz-Team zuletzt im Heimspiel gegen die ambitionierten Ex-A-Ligisten aus Lichtenbusch, die gerne wieder in ihre sportliche Heimat (A) zurück möchten. Da gelang es immerhin, aus einem 0:2 noch ein Remis zu machen. Mit motivierender Nachwirkung bezüglich der nächsten Aufgabenstellungen. Die Gäste waren durch einen Doppelpack des Grün-Weißen Marcel Windmüller (14./41.) in Führung gegangen. Die letzten vier Minuten dieser aufregenden Schlußphase in Halbzeit eins nutzten die Gastgeber dann zur Attacke. Christian Dosquet schaffte den Anschlußtreffer in der 42. Minute. Danach kam die Zeit des Manuel Gombert. Er machte noch vor dem Gang in die Kabinen den 2:2-Ausgleich. Dabei blieb es dann auch.

Anschließend fasste Chris Schmitz zusammen: „Wir hatten einige personelle Probleme und mußten noch zwei Leute aus der Zweiten einbauen. Aber die haben das mit den Anderen ganz propper gelöst“, war der Trainer froh über den Punkt.

In seinen kleinen Rückblick band der Coach auch den Auswärtssieg in Burtscheid mit ein. „Wir haben da, so denke ich, verdient mit 1:0 gewonnen“, bezeichnete der Trainer dieses Match als Sechs-Punkte-Spiel. Marvin Theissen hatte mit einem Sonntagsschuss das 1:0 gesichert. Prompt flachste Trainer Schmitz den Schützen anschließend an: „Du hast endlich mal deine Torjägerqualitäten herausgestellt!“

Einen Torjäger á la Theissen würde der Coach auch gerne fürs Roetgen-Spiel am Sonntag (11 Uhr) präsentieren. „Das waren bisher immer offene Spiele“, beschreibt Schmitz die Ausgangslage. Er hofft, dass „Sonntag um 12.45 Uhr für uns die Welt in Ordnung sein wird“. Roetgen habe eine gute Kunstrasenmannschaft, zeigt Chris Schmitz großen Respekt vor dem Team seines Kollegen Jonas Krott.

Letzterer war allerdings für einen Kommentar zum anstehenden lokalen Vergleich nicht zu erreichen. „Es wird diesmal darauf hinauslaufen, dass die Tagesform entscheidend sein wird“, vermutet Schmitz. Eins kann er aber schon im Vorfeld garantieren: „Meine Mannschaft wird mit sehr viel Leidenschaft dieses Spiel angehen.“ Wenn dann dabei „nur“ ein Punkt herausspringen sollte, würde das den sportlichen Chef der SG nicht unzufrieden stimmen.