Ältester Verein in Kalterherberg feiert seine 150 Jahre

Gesangverein St. Cäcilia : Ältester Verein im Ort feiert seine 150 Jahre

Mit einem von Pfarrer Schnitzler („Gesang ist ein Schlüssel, die Herzen der Menschen zu erreichen.“) zelebrierten Dankgottesdienst begannen unter eigener Mitwirkung am Samstagabend die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen des ältesten Vereins im Ort, dem Gesangverein St. Cäcilia 1869 Kalterherberg.

Am späteren Sonntagnachmittag schloss sich nach Glockengeläut des „Eifeldoms“ eine Festveranstaltung an, zu der ebenfalls in die Pfarrkirche St. Lambertus geladen war.

Vorsitzender Franz-Walter Thoma sprach bei seinen Begrüßungsworten von einem ganz besonderen Ereignis, das für alle, die dem Verein verbunden sind und sich mit ihm verbunden fühlen, ein Grund zum Feiern sei. Von den geladenen Ehrengästen aus Politik, Verwaltung, öffentlichen Einrichtungen, Pastoral-Team, Ehrenämtern, den Chören des Dekanats (GdG) Monschau, einer Abordnung des Chores Maranatha und den Ehrenmitgliedern des Vereins hob Thoma nochmals das älteste Ehrenmitglied, Walter Jansen, hervor.

Und Thoma betonte den Sinn und die Bedeutung, Sängerin oder Sänger zu sein: „Wer singt, trägt den Rhythmus der Worte und die Melodien in sich, auch oder gerade außerhalb des Chores. Singen ist eine Lebenshaltung, bietet im Chor besonderen Spaß, ist spannend und erfrischend.“

Weitere Grußworte richteten in der fast voll besetzten Kirche Bürgermeisterin Margareta Ritter und Gemeindereferentin Monika Breuer an den Jubelverein St. Cäcilia. Beide hoben die enorme Bedeutung der Chöre noch einmal hervor (Monika Breuer: „Gott zu Ehre und den Menschen zur Freude.“), sprachen aber auch die Sorge um die stetig weniger werdenden Gelegenheiten, das kirchliche Leben mit zu gestalten, an und betonten besonders die großen Nachwuchssorgen.

Die Chöre aus Rohren (Leitung: Annelie König), Höfen (Burguslawa Reale-Rohde), Monschau (Uwe Gäb), Mützenich und Konzen (jeweils Helmut David) gratulierten dem Jubelverein naturgemäß durch Gesang und teils musikalische Begleitung. Zwischen den Vorträgen verlasen Irene Gombert und Beate Thomas Geschichten und Texte zum Nachdenken.

Mit einer besonderen Auszeichnung wartete die Regionalkantonin der Region Eifel, Holle Goertz, auf: Seitens des Diözesan Cäcilien-Verbandes Aachen überreichte sie dem Jubelverein die „Alkuin-Medaille“. Den Abschluss der Feierstunde bildete unter instrumentaler Begleitung der gemeinsame, imposante Gesang der GdG-Chöre, ehe sich die geladenen Gäste im Hotel Hirsch noch zu einer lockeren Runde einfanden.

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