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Advent mit Mandolinen, Trommlern und Pfeifern

Konzert in Konzen : Advent mit Mandolinen, Trommlern und Pfeifern

Viele Besucher hatten sich eingefunden zum Adventskonzert des Mandolinenorchesters in der Pfarrkirche St. Peter und Pankratius in Konzen. Als Gastverein trat das gemeinsame Trommler- und Pfeiferkorps aus Konzen und Eicherscheid auf.

Claudia Cremer, die Vorsitzende des Mandolinenorchesters, berichtete: „Nach dem Rückzug der ehemaligen Dirigentin Rada Geffroy musste unser Frühjahrskonzert ausfallen. Erst nach den Sommerferien konnten wir mit Cornelia Kirch eine neue Dirigentin gewinnen, mit der sofort die Proben für das Adventskonzert aufgenommen wurden.“

Mit der Suite „Concertino Nr. 3“, die Leopold Mozart für seinen Sohn Wolfgang Amadeus komponiert hatte, eröffnete das Mandolinenorchester das Konzert. Claudia Cremer, brachte die einzelnen Musikstücke dem Publikum näher. „Stellen sie sich vor, alle wollen irgendwo hin, aber dann auch wieder zurück. So in etwa ist der Verlauf des folgenden Musikstückes“, leitete sie beispielsweise zu einem Stück von Claudio Mandonico über.

Das entspannte „Welcome to Café Mandolin“ von Takashi Yuasa vermittelte einen Hauch von Sonne im Herzen. Bei Rêverie de Poète (Träumerei eines Poeten) ging es besinnlich zu.

Daniela Bertram moderierte die Stücke des Korps an, das seit nunmehr einem Jahr gemeinsam musiziert. „Oh come, all ye faithful“ wurde im 18. Jahrhundert in England komponiert. „The Little Drummer Boy“ schildert die Geschichte eines armen Jungen, der auf seiner Trommel spielt. „Feliz Navidad“ erfand 1970 José Feliciano. „Hark! The Herald Angels Sing“ von Felix Mendelssohn Bartholdyund die Zugabe „Holy night“ waren auch zu hören.

Mit einem Medley bekannter Stücke wie „Die kleine Bergkirche – Ave Maria“, „Joy to the World“, „The First Noel“, „Jingle Bells“ und „Rudolph, the red-nosed reindeer“ heimste das Mandolinenorchester Beifall ein. Mit der „Weißen Weihnacht“ von Irving Berlin und dem Klassiker „Die Petersburger Schlittenfahrt“ als Zugabe endete das 80-minütige Konzert. Claudia Cremer lobte die beiden Dirigenten Cornelia Kirch und Herbert Schröder: „Beide haben es geschafft, die musizierenden Vereine auf den Punkt genau auf das Konzert optimal vorzubereiten.“

(ame)