Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbands Rurberg-Woffelsbach

Gute Zusammenarbeit : Kompletter Vorstand der CDU in Rurberg-Woffelsbach wiedergewählt

„Unsere Zusammenarbeit läuft immer wie am Schnürchen“, stellten Sander Lutterbach und Wolfgang Harth bei der Mitgliederversammlung in Rurberg fest.

Dementsprechend wurden nicht nur die beiden in ihren Funktionen beim CDU-Ortsverband Rurberg-Woffelsbach, sondern gleich der komplette Vorstand wiedergewählt.

Sander Lutterbach, Ortsvorsteher von Rurberg, bleibt Vorsitzender des Ortsverbandes. Gerhard Schmitz, Ortsvorsteher von Woffelsbach, bleibt Stellvertreter von Sander Lutterbach. Geschäftsführer bleibt Wolfgang Harth. Beisitzer sind Uwe Breda, Ursula Harth, Heiner Jansen, Stefan Rader und Neumitglied Christoph Rasche. Elf wahlberechtigte Mitglieder waren anwesend, die Funktion des Versammlungsleiters übernahm Bernd Goffart.

38 Mitglieder zählt der Ortsverband aktuell. Gerhard Schmitz kam in seinem Bericht auf diverse Straßenbaumaßnahmen zu sprechen. Die Beleuchtung an der Uferstraße soll zudem verbessert werden.

Sander Lutterbach hob das Fest „Rursee in Flammen“ 2017 und 2018 hervor. Jeweils 260 ehrenamtliche Helfer hätten ebenso wie die zuverlässig scheinende Sonne zum vollen Erfolg geführt. 14 Leute im Organisationsteam seien das ganze Jahr über mit diesem Fest beschäftigt. Den Eifel-Award durften die Rurberger für ihr ehrenamtliches Vereinsengagement Ende 2018 in Gemünd aus den Händen von Günter Rosenke, dem Landrat des Kreises Euskirchen, entgegennehmen.

Mit dem Thema E-Mobilität wird sich am 18. August wieder am Rurseeufer beschäftigt. Straßenbauarbeiten bleiben auch in Rurberg Thema, ebenso der ÖPNV, insbesondere Spätfahrten nach Simmerath und ein Linientaxi, das im Juni seinen Betrieb aufnimmt. Sander Lutterbach: „Und wer hätte das gedacht, als es 2004 ins Leben gerufen wurde: Das Nationalparktor in Rurberg ist zu klein geworden.“ 100.000 Gäste durchlaufen die Infostelle im Jahr, damit liegt das Nationalparktor in Rurberg noch vor Gemünd und Heimbach. Nun soll der Glaskubus mit angehängten Ausstellungsräumen erweitert werden, ein Architekturbüro beschäftigt sich bereits mit der Überplanung der Gebäude und des Geländes bis hin zum Antoniushof. Was Sander Lutterbach sehr wichtig ist: „Die Vereine werden in die Pläne mit eingebunden.“

Die Wohnmobilhäfen in Rurberg sollen erweitert beziehungsweise ertüchtigt werden, zudem wird an eine Attraktion speziell für Radfahrer auf dem See vor Seppi‘s Eck gedacht. Lutterbach: „Fast eine Million Euro fließen insgesamt demnächst nach Rurberg.“ Dann sprach der Ortsvorsteher von Rurberg noch eine weitere Neuerung an: „Es sieht so aus, dass Einruhr und Rurberg-Süd Luftkurort werden könnten.“

Bernd Goffart als Stellvertreter des Bürgermeisters wusste Erfreuliches aus dem Gemeinderat zu berichten: „Der Haushalt entwickelt sich positiv, massiv werden Schulden abgebaut. 2020 steht die Null und die Schulden gehen auch weiterhin zurück.“ 44 Millionen Euro Schulden gab es noch vor zehn Jahren, inzwischen schrumpft dieser Berg auf 28 Millionen Euro.

Erfreulich gestalte sich auch die Einwohnerzahl in der Gemeinde Simmerath, speziell im Kernort. Entgegen der Prognose, Einwohner zu verlieren, sorge die Gemeinde etwa mit modernem Wohnraum dafür, dass die Einwohnerzahl sogar leicht steige. Goffart: „Für jeden Einwohner erhalten wir vom Land 683 Euro Zuschuss pro Jahr. Als Beispiel: 1000 Einwohner weniger bei gleichbleibender Kosten-Belastung, was etwa den Straßenbau angeht, das müssen wir verhindern.“ Daher sei es sinnvoll, den Kernort weiterhin zu „verstädtern“.

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