Nordeifel: Mit Blaulicht zur Ganovenjagd

Nordeifel: Mit Blaulicht zur Ganovenjagd

Vier Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn sind am Mittwoch auf der Himmelsleiter Richtung Monschauer Straße gerast. Und wenn die Freunde und Helfer in dieser Massiertheit und mit derart großer Eile unterwegs sind, dann muss irgendwo ein dickes Ding gelaufen sein.

Dieses dicke Ding nahm am Mittwochnachmittag seinen Anfang in Belgien. Dort wollten die Gendarmen einen Autofahrer überprüfen, wie Polizeisprecherin Sandra Schmitz berichtete. Der mutmaßliche Einbrecher verspürte allerdings wenig Neigung, sich von den Beamten kontrollieren zu lassen und gab unvermittelt Gas. Am ehemaligen Aachener Übergang Köpfchen passierte der Flüchtige die Landesgrenze und wurde von der deutschen Polizei weiter verfolgt. Zu diesem Zwecke wurden alle verfügbaren Kräfte zusammengezogen und deshalb die Eile auf der Himmelsleiter.

Genützt hat es nicht viel. Auf der Trierer Straße, so Sandra Schmitz weiter, verloren die Ordnungshüter den Flüchtenden aus den Augen. In der Nacht wurde der Wagen auf der Danziger Straße in Aachen entdeckt. Vom Fahrer fehlt noch jede Spur. Die Ermittlungen dauern an.

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