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Polizeikontrollen in der Eifel: Mit 120 Sachen durch die 70er-Zone

Polizeikontrollen in der Eifel : Mit 120 Sachen durch die 70er-Zone

Fast 2000 Tempokontrollen, 120 Prüfungen des technischen Zustandes von Motorrädern und 90 auf gesperrten Strecken erwischte Biker: Die Polizei hatte über Ostern in der Eifel viel zu tun.

Auf den Straßen der Eifel herrschte über die Feiertage reger Ausflugsverkehr, wie die Polizeibehörde in der Städteregion Aachen am Dienstag bekanntgab. Neben Geschwindigkeitsmessungen und Fahrzeugkontrollen vielerorts kontrollierten die Beamten die Einhaltung der Streckenfahrverbote für Motorräder in den Bereichen Steckenborn, Woffelsbach, Rurberg, Kesternich und Einruhr. Ein weiteres Augenmerk lag auf der Kontrolle des technischen Zustands der Motorräder und der Einhaltung der Verkehrsvorschriften.

Von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag führten die Beamten des Verkehrsdienstes bei rund 1900 Kraftfahrzeugen Geschwindigkeitsmessungen durch. Über 150 Verstöße von Auto- und Motorradfahrern stellten sie dabei fest. Der überwiegende Teil bezahlte vor Ort ein Verwarngeld, an die 30 Fahrer müssen mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige und einem damit verbundenen Bußgeld rechnen. Vier Motorradfahrer erwartet darüber hinaus ein Fahrverbot.

„Trauriger ,Spitzenreiter’ war auf der L166 zwischen Rurberg und Kesternich ein Fahrer, der anstatt mit den erlaubten 70 km/h mit 120 km/h unterwegs war“, meldete Polizeisprecherin Petra Wienen. Das geltende Streckenfahrverbot an Sonn- und Feiertagen zwischen Steckenborn und Woffelsbach missachteten 90 Motorradfahrer, diese mussten ein Verwarngeld zahlen und wieder umkehren.

Insgesamt 120 Motorräder überprüften die Beamten auf technische Veränderungen, insbesondere laute Auspuffanlagen. Verstöße wurden aber nicht festgestellt.

Die Aachener Polizei appellierte erneut an alle Verkehrsteilnehmer, in den Zeiten von „Corona“ alle Fahrten auf das Nötigste zu beschränken.

(red/pol)