Ministerpräsident der DG Belgiens, Oliver Paasch, zu Gast in Monschau

Schirmherr der Jubiläums-Festspiele : Erst ins „Goldene Buch“ eingetragen, dann rasch ab zu Heino

Das Tapetenzimmer im Haus Troistorff stand am Samstagnachmittag im Rahmen eines Empfanges seitens der Stadt Monschau im Mittelpunkt des Interesses.

Bürgermeisterin Margareta Ritter hieß den Ministerpräsidenten der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Oliver Paasch, herzlich willkommen. Der Ehrengast hat spontan im Jubiläumsjahr „20 Jahre Monschauer Festspiele“ die Schirmherrschaft übernommen.

„Warum habe ich Herrn Paasch gefragt, ob er die Schirmherrschaft übernehmen möchte?“, fragte Ritter nach der Begrüßung. Die enge Verbindung zu den Nachbarn in Belgien, mit denen die Stadt Monschau in ständigem Austausch stehe, habe den Anlass dazu gegeben. Die Bürgermeisterin verwies in diesem Zusammenhang auf das gute Verhältnis zum ostbelgischen Bütgenbach.

„Ich habe angefragt mit der Bitte, Herr Paasch möge uns in Monschau unterstützen“, sagte Margareta Ritter. Die Zusage sei spontan gekommen, darüber habe sie sich sehr gefreut, hieß es weiter. „Bevor ich Sie, Herr Paasch, gleich bitte, sich in das Goldene Buch der Stadt Monschau einzutragen, hätte ich gerne, dass Sie ein paar Worte an uns richten“, ermunterte die Bürgermeisterin den Ministerpräsidenten.

„Ich verfolge das Monschau-Festival bereit seit einigen Jahren“, gab Paasch zu verstehen, ihm sei das „schöne Monschau“ lange schon bekannt. Daher sei es für ihn eine große Ehre, dass man ihn gerade im Jubiläumsjahr die Schirmherrschaft angetragen habe. Paasch betonte, dass man von Ostbelgien aus gute Kontakte zur Stadt Aachen und der Städteregion Aachen pflege, denn es sei wichtig, bestehende Freundschaften zu pflegen. „Das Monschau-Festival ist dabei sicher ein positiver Aspekt“, machte Oliver Paasch deutlich. Am Rande klang dann auch noch an, dass man in Ostbelgien den Monschauer Senf schätze und begehre.

Bürgermeisterin Ritter überreichte dem Gast einen Stift, bat ihn um die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt. „Das ist kein übliches Gästebuch, das hat etwas mit Akzeptanz zu tun.“ Darin hätten sich bekannte Persönlichkeiten verewigt. Auch Oliver Paasch kam der Bitte gerne nach.

Damit war es längst noch nicht getan, am Abend saß der Ministerpräsident auf der Burg, um Heino bei seinem (Abschieds-) Gastspiel zu erleben. Zuvor hatte er unserer Zeitung bestätigt, dass er Heino kenne und auch seine Musik. „Da bin ich natürlich dabei“, schloss Paasch und machte sich auf den Weg.

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