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Simmerath: Minister Laumann hat Wort gehalten

Simmerath : Minister Laumann hat Wort gehalten

Der Minister hat Wort gehalten. Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW, hatte bei seinem Besuch am 18. März angekündigt, das Land werde seine Möglichkeiten ausschöpfen, um den Erhalt des Krankenhauses zu sichern.

Noch vor der Sommerpause wollte Laumann mit konkreten Ergebnissen zurück kommen.

Am Donnerstagabend war er zu Gast im Simmerather Rathaus und freute sich festzustellen, dass das Malteser Krankenhaus und das Medizinische Zentrum Aachen „ein überzeugendes Konzept für die Zukunft des Krankenhauses St. Brigida vorgelegt haben”. Das Land werde dieses Konzept im Rahmen des Sonderprogramms „Krankenhausportal Nordrhein-Westfalen” finanziell unterstützen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass auch die Krankenkassen ihren Beitrag leisten werden, damit dieses Konzept umgesetzt werden könne.

Die Fördermittel des Landes finanzieren die Kosten für die Umstrukturierung des Krankenhauses, die Vorhaltekosten des laufenden Betriebes sind allerdings von den Krankenkassen zu finanzieren, die noch keine Zusagen gemacht haben.

„Wir verstehen die Unterstützung des Ministeriums gleichzeitig als Signal an die Krankenkassen, dass die Fachbereiche Innere Medizin und Chirurgie bedarfsnotwendig für die Region sind. Jetzt sollte auch die Zusage zur Finanzierung der laufenden Kosten durch die Krankenkassen hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, ohne geht es nämlich nicht”, betonte Karl Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Malteser-Trägergesellschaft.

„Das Krankenhaus St. Brigida wird sich verändern. Aber es ist und bleibt ein Krankenhaus”, sagte Laumann. Auch in Zukunft könnten die Bürger sich auf eine sichere Krankenhausversorgung verlassen, „gerade dann, wenn es im Notfall auf schnelle und gute Hilfe ankommt”. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Simmerath und dem Medizinischen Zentrum Aachen würden die Patienten „zusätzliche medizinische Qualität” gewinnen.