Roetgen: Mindestens noch vier Wochen Staus

Roetgen: Mindestens noch vier Wochen Staus

Seit einigen Wochen schon läuft der Verkehr auf der Bundesstraße (B 258) in der Ortslage Roetgen nur einspurig, geregelt mit Baustellenampeln.

Zu den Hauptverkehrszeiten bilden sich lange Rückstaus. Die Geduld der Berufspendler und Touristen wird auf eine harte Probe gestellt. Bisweilen reicht die Blechlawine bis auf die Himmelsleiter zurück, obwohl viele Ortskundige bereits ihre Schleichwege benutzen.

Diese Rückstaus wird es wohl auch noch eine Weile geben. Mindestens noch vier Wochen, schätzt Arnd Wilms von Planungsbüro VHD aus Erkelenz. VHD baut dort im Auftrag der Gemeinde eine Linksabbiegespur für den gerade entstehenden Aldi-Markt.

Ob die Bauarbeiten tatsächlich nach vier Wochen abgeschlossen sind, vermochte Wilms gegenüber unserer Zeitung nicht definitiv zu sagen. Man bemühe sich, mit dieser Zeit auszukommen, versprach Wilms, betonte allerdings, dass man auch teilweise vom Wetter abhängig sei. Ein plötzlicher Wintereinbruch könne die Arbeiten beeinträchtigen.

Wilms: „Wir haben allergrößtes Verständnis für den Unmut der Berufspendler und bemühen uns, so schnell wie möglich fertig zu werden.”

Bei VDH sei man sich auch bewusst, dass das Verkehrsaufkommen wegen der Weihnachtsmärkte in Aachen und in Monschau in Kürze noch zunehmen werde.

Für die Regelung der Baustellenampel hat VDH nach Worten von Arnd Wilms eine Fachfirma engagiert, die die Ampeln aufstellt, den Verkehrsverhältnissen anpasst und gegebenenfalls nachjustiert. Das hat am Samstagabend allerdings nach Augenzeugenberichten nicht funktioniert.

Gegen 19\.30 Uhr waren die Ampeln demzufolge nicht in Betrieb, so dass von beiden Seiten Autofahrer ahnungslos in die eine verfügbare Spur hineinfuhren. Dem Vernehmen nach soll es zu einem heillosen Durcheinander gekommen sein.

Polizeisprecher Paul Kemen bestätigte, dass die Leitstelle gegen 20 Uhr über den Ampelausfall informiert worden sei. Sofort habe die Polizei Kontakt zur Montagefirma aufgenommen, die zugesagt habe, am Sonntagmorgen zur Reparatur anzurücken.

Allerdings habe das Präsidium dann um 21\.30 Uhr die Nachricht erhalten, dass die Ampeln wieder funktionieren.

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