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Einruhr: Mehr Platz für die Feuerwehr: Anbau der neuen Fahrzeughalle eingeweiht

Einruhr : Mehr Platz für die Feuerwehr: Anbau der neuen Fahrzeughalle eingeweiht

So viele Besucher finden sich selten am Standort der Einruhrer Feuerwehr ein, wo am Wochenende die offizielle Einweihung des Anbaus der neuen Fahrzeughalle an das Feuerwehrgerätehaus stattfand.

Als Multifunktionell darf dieses Projekt bezeichnet werden, da sich durch die Baumaßnahme auch eine Erweiterung des Restaurants „Eifelhaus“ ergab. Ortsvorsteher Christoph Poschen sprach in diesem Zusammenhang von einem überaus gelungenen Projekt, und Gemeindewehrführer Christian Förster bezeichnete den Anbau als „wichtigen fundamentalen Baustein“ für die Einruhrer Wehr.

Nach anderthalb Jahren Bauzeit hatte die Einruhrer Wehr im Februar die neuen Räumlichkeiten in Betrieb nehmen können. Als Anbau an das bestehende Gerätehaus entstanden dann eine moderne zweckmäßige Fahrzeughalle für das Löschfahrzeug sowie ein geräumiger Umkleideraum für das 17-köpfige Feuerwehrteam von Löschgruppenführer Alexander Kapma und dessen Stellvertreter Harald Pleus. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns wies darauf hin, dass der Anbau aufgrund von Schutzvorschriften bezüglich Dieselrußimmissionen und der Unterbringung der Feuerwehrkleidung außerhalb der Fahrzeughalle notwendig wurde.

Nachdem anfangs ein eingeschossiger Anbau geplant war, habe man sich auf Wunsch des Pächters des Eifelhauses zu einer zweigeschossigen Bebauung entschlossen, wodurch sich sowohl für die Feuerwehr als auch für das Restaurant eine jeweilige Erweiterung um fast 100 Quadratmeter Fläche ergab.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 500.000 Euro, wobei für den Restaurantbereich Barrierefreiheit (Behindertentoilette und Lift-Zugangstreppe) erreicht wurde. In diesem Zusammenhang dankte Bürgermeister Hermanns dem Pächter Franz Hoffmann, der auch in Zeiten des Umbaus den Betrieb fortgeführt hatte. Hermanns sprach von einem „sehr gut funktionierenden Pachtverhältnis“, das jetzt nochmals um zehn Jahre verlängert worden sei.

Neben den 15 am Anbau beteiligten Firmen ging ein besonderer Dank des Simmerather Bürgermeisters an die Löschgruppe Einruhr, welche die zugesagten Eigenleistungen (Zimmerer- und Dacharbeiten, Elektroinstallation, Malerarbeiten, Außenanlagen) vollständig erbracht hatte. Das waren immerhin 700 Arbeitsstunden, bei denen die Einruhrer Wehr auch Unterstützung durch die Löschgruppe Erkensruhr erhielt.

Bevor Pastor Michael Stoffels und Pfarrer Wolfgang Köhne in ökumenischer Gemeinsamkeit die Einsegung der neuen Fahrzeughalle vornahmen, hatten Bürgermeister Hermanns, Ortsvorsteher Poschen, Gemeindewehrführer Förster sowie die Einruhrer Löschgruppenführer Kapma und Pleus mit einem gemeinsamen Händedruck auf einen mit Feuerwehrschlauch gestalteten „Roten Knopf“ das Rolltor der neuen Halle geöffnet.

Danach wurde mit den zahlreichen Gästen, worunter sich auch Vertretungen von benachbarten Feuerwehren befanden, die Einweihung der neuen Fahrzeughalle entsprechend gefeiert.

(ho)