Simmerath: LKW-Übergabe im Berufskolleg Simmerath

Simmerath: LKW-Übergabe im Berufskolleg Simmerath

Es war nicht gerade ein Geschenk, das man von Hand zu Hand überreichen konnte, das in dieser Woche auf dem Schulgelände des Berufskollegs in Simmerath den Besitzer wechselte. Nichtsdestotrotz waren Schulleiterin Ingrid Wagner und ihr Kollege von der Berufsschule für Berufskraftfahrer, Clemens Stanzel, hellauf begeistert.

Denn das Berufskolleg von der Firma Remondis aus Erftstadt erhielt einen Lkw.

Bei diesem handelte es sich um ein älteres Müllentsorgungsfahrzeug, das von den Firmenvertretern Wolfgang Witzke, Jörg Lyon und Stev Engelmann an die Schulleitung übergeben wurde. Damit Ingrid Wagner dann schließlich doch etwas in der Hand hatte, gab es für sie einen Lkw im Kleinformat dazu. Wie Clemens Stanzel bei der Übergabe erläuterte, soll das Fahrzeug künftig den Berufsschülern bei „Laborübungen“ die Möglichkeit geben, die erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen.

Gute Leute eingestellt

Über zwanzig Ausbilder der künftigen Berufskraftfahrer waren gleichfalls bei der Übergabezeremonie anwesend, da diese sich an diesem Tag im Berufskolleg zu ihrer jährlichen Ausbildertagung getroffen hatten.

Die Ausbilder, Firmenchefs und Betriebsleiter waren im Rahmen dieser Tagung zu Fragen und Problemen im Bereich des Führerscheins und der Einsatzbereiche der angehenden Berufskraftfahrer informiert worden. Klaus Willms, ehemals Autobahnpolizei Belgien, hatte zu Beginn der Tagung darüber referiert.

Anschließend erläuterte Thomas Fiala von der Kölner Autobahnpolizei wie eine Lkw-Kontrolle weniger zeitaufwendig und zugleich positiver gestaltet werden kann. Dabei ging es auch um das Verhalten und Auftreten der Auszubildenden, das auch durch neue Unterrichtsmethoden in der Schule verbessert werden soll.

Clemens Stanzel vom Simmerather Berufskolleg konnte im Anschluss daran stolz verkünden, dass im letzten Sommer alle Auszubildenden ihre Prüfung bestanden hatten. „Auch der jetzige Jahrgang ist wirklich gut, was letztlich auch heißt, dass alle Betriebe gute Leute eingestellt haben“, hielt Stanzel fest. Stanzel erläuterte zudem, dass man sich zum Freizeitangebot der Berufsschüler Gedanken gemacht hätte.

Hierzu gehöre beispielsweise nach Schulende ein Fußballangebot und ein Theaterbesuch. Zudem gebe es Überlegungen das Training in einem Fitnessstudio zu ermöglichen. Ganz oben auf der Wunschliste des Berufskollegs stehe natürlich weiterhin eine Halle, damit man aufgrund der hiesigen Witterungsverhältnisse den Berufsschülern zumutbare Lern- und Arbeitsplätze bieten könne.

(ani)
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