Kesternich: Lehmschwalben ehren Ex-Mariechen Simone

Kesternich: Lehmschwalben ehren Ex-Mariechen Simone

Im Rahmen eines stimmungsvollen Frühschoppens ehrten die „Kester Lehmschwalbe“ besonders verdiente Mitglieder aus ihren Reihen. Am Sonntag feierten im Festzelt viele befreundete Karnevalsgesellschaften mit der KG Kester Lehmschwalben.

Erfreut begrüßte Rolf Schneider, der Präsident, die vielen Aktiven nach dem Einmarsch. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister, Karl-Heinz Hermanns: „Da unser Prinz den Schlüssel des Bauamts bekommen hat, haben wir sofort das Teeren der Zufahrt hier zu unserem Sport- und Kulturzentrum in Auftrag gegeben“, verkündete Rolf Schneider. Auch den Ortsvorsteher Ulrich Offermann, begrüßte er herzlich sowie auch den stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck.

Für langjährige aktive Tätigkeit in der KG verlieh der Präsident folgende Orden: Janina Pirsich erhielt für fünfjähriges Mitmachen in der Tanzgarde den Treueorden. Funkengardist Holger Quack erhielt den Narrenorden für elfjährige aktive Mitgliedschaft. Und Michael Siebertz, der zweite Vorsitzende, wurde für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft besonders ausgezeichnet.

Rolf Schneider erklärte noch einmal, dass man für den Orden „Lachende Heimat“ herausragendes Engagement „im Kesternicher Karneval oder zur allgemeinen Belustigung im karnevalistischen Sinne“ beweisen müsse. Das Ordenskomitee hate sich diesmal auf Simone Freiboth geeinigt. Sie war Kindermariechen, Trainerin von Tanzgruppen und Gründungsmitglied der „Black Jeck Wiever“. „Vor allen Dingen war sie neun Jahre lang unser Mariechen Simone I.“, hob Rolf Schneider hervor. Man erinnert sich in Kesternich noch gerne an die charmanten und atemberaubenden Auftritte. Unter dem brausenden Applaus der Anwesenden nahm sie den Orden „Lachende Heimat“ in Empfang.

Den Reigen der Auftritte eröffneten die Sonnenfunken aus Simmerath, denn die mussten pünktlich zu ihrem Tulpensonntagszug wieder zu Hause sein. Auch die „Bessemsbenger“ aus Lammersdorf, die „Klev Botze“ aus Rollesbroich und die Höfener „Biebesse“ wechselten sich mit Tanzgruppen der Lehmschwalben ab. Die Rurberger „Kiescheflitscher“ und die „ Breybrobbele“ aus Einruhr traten ebenfalls auf. Dann kam noch die KG Roetgen, und die Elsspechte aus Vossenack setzten den Schlusspunkt.

(ale)
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