Nideggen-Schmidt: Lammert, Teufel und Konsorten.: CDU-Prominenz besucht Schmidt

Nideggen-Schmidt: Lammert, Teufel und Konsorten.: CDU-Prominenz besucht Schmidt

Bereits zum zweiten Mal tagte in den letzten vier Jahren ein hochkarätiger CDU-Arbeitskreis in Nideggen-Schmidt.

Die insgesamt zwölf Damen und Herren, unter ihnen Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, die beiden ehemaligen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Bernhard Vogel und Erwin Teufel, sowie Prof. Dr. Thomas Sternberg und Prof. Dr. Friedrich Kronenberg (ehemaliger Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken) nebst Gattinnen begannen ihren Aufenthalt in Schmidt mit der Teilnahme am örtlichen Wortgottesdienst.

„Wir sind sehr von dieser Pfarrgemeinde und dem heutigen Wortgottesdienst, den der Lektor und Kirchenvorstandsmitglied Michael Jansen ergreifend gestaltet hat, angetan”, so lautete der einhellige Tenor.

Im Anschluss nahm man sich noch ausgiebig Zeit, um sich vom Kirchenvorstandsmitglied Adalbert van Londen und Ortsvorsteher Ludwig Fischer das neuste Projekt der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus, die im Volksmund unter dem Namen „St. Mokka” bekannt ist, unterrichten zu lassen.

Der „Kreuzweg des Friedens”, ein Gedenk-Wanderweg entlang des Kalltals bei Schmidt, versucht die noch zahlreichen Mahnmale, Kreuze und andere Relikte des zweiten Weltkrieges in der Erinnerung an unsägliches Leid wach zu halten, um zu ermöglichen, dass nachfolgende Generationen Lehren aus einer Zeit ziehen können, in der Terror und Gewalt herrschten.

Mit dem „Kreuzweg des Friedens” möchte die Schmidter Kirchengemeinde ins Gedächtnis rufen, wie zerbrechlich Frieden und Freiheit sind. „Ich bin begeistert von diesem vorbildlichen Projekt”, so Bernhard Vogel. „Es hat uns sehr inspiriert und bitte halten Sie uns auf dem Laufenden”, sagten die Politiker, bevor sie zum gemeinsamen Essen und anschließender Tagung ins Schmidter Traditionshaus Hotel Roeb einkehrten.

„Auf unseren Besuch in Schmidt freuen wir uns immer ganz besonders. Es ist eine willkommene Abwechslung unseres Alltages. Die einmalige Natur, die Menschen und die hervorragende Bewirtung sind für uns eine Art Erholung. Das hilft sicher auch bei unseren nicht immer einfachen Themen, die wir nun zu beraten haben”, erklärte Bernhard Vogel, nicht ohne einen erneuten Besuch in Aussicht zu stellen.

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