Lammersdorf reist zum „Kellerduell“ nach Aachen. TV mit breiter Brust.

Kreisliga A Aachen und Düren : Platzt beim TuS der Knoten?

Ein Drittel der Spieltage sind in der Kreisliga A absolviert. Nach dem Lokalduell wollen TV Konzen und TuS Lammersdorf bei ihren Auswärtsaufgaben Zählbares einfahren. Das gilt auch für die A-Ligisten in der Dürener Staffel, wobei die Schmidter nach drei Niederlagen schon etwas unter Zugzwang stehen.

„Derbysieger, Derbysieger, hey“, skandierten im Mittelkreis die Spieler des TV Konzen nach dem 5:1-Erfolg über TuS Lammersdorf, der nur die ersten 45 Minuten offen gestalten konnte. Im zweiten Spielabschnitt dominierte Konzen das Geschehen.

Für Trainer Stefan Carl war das 2:1 durch den stark aufspielenden Sascha Huppertz einer der Knackpunkte der Partie: „Dass wir direkt nach dem Lammersdorfer Ausgleich getroffen haben, war sehr wichtig. Wir konnten von der Verunsicherung profitieren und haben die sich auftuenden Räume genutzt.“ Auf der Gegenseite erkannte Georg Bauer die Niederlage auch in der Höhe an: „Wir haben leider ein weiteres Mal verdient verloren. Uns gingen im zweiten Spielabschnitt die Körner aus. Da war es dann sehr schwer gegen Konzen mit ihren langen Bällen und schnellen Offensivspielern zu bestehen.“

Die Punkte wird der TuS gegen andere Mannschaften holen müssen. Das einzige sieglose Team der Liga sehnt sich nach einem Erfolg im „Kellerduell“ beim Burtscheider TV. Bei einem Spiel weniger beträgt der Rückstand auf den Tabellenvorletzten drei Punkte. Ein Sieg ist Pflicht, um gleichzuziehen. „Wenn wir an die Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Konzen anknüpfen können, bin ich zuversichtlich, dass uns dieses Vorhaben gelingt“, sagte Bauer, der aber die Ausfälle von einigen Leistungsträgern weiterhin nur bedingt kompensieren kann. Zurück an Bord ist Leon Peters, der seine Sperre abgesessen hat.

Nach dem Derbysieg steht für den TV Konzen in Lichtenbusch die kleine Serie von vier Partien ohne Niederlage auf dem Prüfstand. „Natürlich fahren wir jetzt mit breiter Brust nach Lichtenbusch. Ohne den Gegner zu unterschätzen, wollen wir mit einem selbstbewussten Auftritt punkten“, so Carl, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Für drei der letzten sieben Treffer waren Einwechselspieler verantwortlich. „Wir haben super Möglichkeiten, das Spiel von der Bank aus nochmal anzutreiben.“

Kreisliga A Düren

Auf die sprichwörtliche Heimstärke setzt Schmidts Trainer Kalle Kiesant. Der hofft, dass die erspielten Torchancen gegen den BC Oberzier zum Erfolg führen. „Nach drei Niederlagen in Folge müssen wir jetzt wieder in die Spur kommen.“ Nach dem letzten deutlichen 6:3-Sieg gegen Rurdorf kann sich Sascha Nacken als Gästetrainer durchaus vorstellen, auch beim TuS zum Erfolg zu kommen. Auf jeden Fall nicht zu verlieren.

Endlich wieder ein kleines Erfolgserlebnis. Dies wäre für Marcel Notte von der SG Nörvenich-Hochkirchen „ein Punkt gegen Vossenack-Hürtgen.“ Womit sich Spielertrainer Daniel Ecker nicht anfreunden möchte. „Wir unterschätzen den Gastgeber nicht, aber wir sind schon auf den Sieg aus“, betont er.

(yas/sf.)
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