Starke Aufsteiger unter sich: Lammersdorf erwartet VfR Würselen

Starke Aufsteiger unter sich : Lammersdorf erwartet VfR Würselen

Weiterhin für Furore sorgt der Kreisliga-A-Aufsteiger TuS Lammersdorf, nachdem das Team von Trainer Jürgen Theissen das Gastspiel beim Burtscheider TV mit einem 4:1-Erfolg beendet hatte. Dementsprechend gut gelaunt trat die Mannschaft dann auch die Heimreise an.

„Das, was wir im Training einstudiert haben, konnten wir dann auch im Spiel in die Tat umsetzen. Für einen Trainer ist dies ein gutes Zeichen und eine Bestätigung der Arbeit mit der Mannschaft“, betonte er. Theissen hatte in Burtscheid eine sehr faire Auseinandersetzung der beiden Teams gesehen.

„Für die kommende Partie habe ich bis auf Marc Sebastian von Ameln, der sich einer Operation unterziehen muss, alle Mann an Bord.“ Am Sonntag empfängt der TuS auf heimischem Gelände den Mitaufsteiger VfR Würselen. Beide Mannschaften, die hinter dem Meisterschaftsfavoriten Teutonia Weiden rangieren, haben bisher die Erwartungen bei weitem erfüllt.

„Wir stehen vor einem interessanten Duell. Würselen hat letzte Woche den SV St. Jöris mit 7:2 deklassiert. Wir sind also gewarnt. Wir müssen schon mehr als 100 Prozent Einsatzwillen in die Waagschale werfen, um gegen den Gegner bestehen zu können. Es gilt, den Heimvorteil zu nutzen und die Punkte einzufahren“, hofft Theissen auf ein weiteres Erfolgserlebnis.

Nichts zu spüren war nach Ansicht von Konzens Trainer Stefan Carl vom angeschlagenen Gegner SC Grün-Weiß Lichtenbusch, der eine Woche zuvor noch eine 1:10-Klatsche bei Vichttal II zu verdauen hatte. „Die haben bestimmt eine klare Ansage erhalten, denn gegen uns verkaufte sich das Team recht ordentlich.“ 2:2 endete die Begegnung zwischen Lichtenbusch und dem TV Konzen, wobei sich ab der 80. Minute ein offener Schlagabtausch entwickelte. „Nach unserer 2:1-Führung wäre durch einen Konter sogar noch eine Erhöhung des Resultates möglich gewesen“, so der Konzener Trainer.

„Wir haben zu Beginn der Saison schon vier Auswärtsspiele absolviert und insgesamt nach fünf Spielen acht Punkte ergattern können. Mit dieser Ausbeute bin ich zufrieden, wenngleich einige Punkte mehr möglich gewesen wären“, zieht Carl eine erste Bilanz. Im zweiten Heimspiel stellt sich der Bezirksliga-Absteiger SC Kellersberg im Konzener Sportpark vor. „Nach dem Abstieg haben viele Akteure den Verein verlassen. Es wurde ein großer Umbruch vollzogen. Kellersberg, mittlerweile in der Liga angekommen, reist mit der Empfehlung eines 3:2-Erfolges gegen Vichttal II zu uns. Wir müssen auf heimischem Gelände Vollgas geben, um weitere drei Punkte auf unserem Konto verbuchen zu können“, wünscht sich Carl eine entsprechende Herangehensweise an den Gegner.

Nach dem guten Spiel mit dem 4:2-Sieg in Birkesdorf spielt Rhenania Lohn zu Hause gegen den TuS Schmidt klar auf drei Punkte. Von diesen spricht TuS-Coach Kalle Kiesant nicht: „Wir könnten mit einem Zähler zufrieden die Heimreise antreten“, hofft er.

Wenn Björn Gasper als Neutrainer des SC Merzenich auf die Heimaufgabe gegen die SG Vossenack-Hürtgen blickt, hofft er auf einen Zähler, „mehr ist einfach nicht drin“. Damit kann sich sein Kontrahent Tim Krumpen nicht anfreunden. „Wir müssen auf der Hut sein, der Gastgeber hat gute Konterspieler“, sagt er, hofft aber trotzdem auf einen Auswärtssieg.

(ame)
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