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Nordeifel: Kurze Nachtruhe für die Straßenmeisterei

Nordeifel : Kurze Nachtruhe für die Straßenmeisterei

Gut vorbereitet war die Straßenmeisterei Simmerath auf ihren Einsatz in der vergangenen Nacht.

Schnee und Glatteis waren zwar erst kurzfristig von den Wetterdiensten gemeldet worden, aber Klaus Dollmann, der Leiter der Straßenmeisterei Simmerath, hatte sich als Kenner der Eifeler Wetterkapriolen da lieber auf sein Gefühl verlassen und die alle Fahrzeuge und Leute rechtzeitig eingeteilt.

Am späten Donnerstagnachmittag begann es ab 500 Meter Höhe zu schneien. Die Intensität des Schneefalls war zwar sehr unterschiedlich, aber die Räumdienste waren bis Mitternacht im Einsatz.

1800 Tonnen Salz

Es wurde aber nur eine kurze Nachtruhe für die Mitarbeiter, denn gegen sechs Uhr in der Frühe zog plötzlich nach einer recht milden Nacht Glatteis auf. Jetzt waren die Streudienste gefragt, die ab 6.30 Uhr auf den Eifelstraßen unterwegs waren.

Klaus Dollmann ist mit den Wetterdaten, die für die Eifel geliefert werden, nicht immer glücklich, seien sie doch oft zu ungenau und auch häufig auch zu spät für die Belange der Straßenmeisterei.

Verlässliche Angaben findet Dollmann allerdings im Internet unter http://www.eifelwetter.de

Auf weitere Glatteis-Einsätze ist die Straßenmeisterei bestens vorbereitet. Mit 1800 Tonnen Salz ist das Lager in Rollesbroich bis zur Tür gefüllt. In einem durchschnittlichen Winter werden rund 3500 Tonnen benötigt.

In den nächsten Tagen erwartet Klaus Dollmann durchwachsenes Wetter. Insbesondere in den Frühstunden rechnet er mit Glatteis-Einsätzen. Nach recht milden Temperaturen am Wochenende mit kräftigen Winden, können sich ab Montag wieder Schneeschauer einstellen.

Was die weitere Entwicklung des Winters betrifft, lässt sich Dollmann auf keine weiteren Prognosen ein. „Ich rechne aber ständig mit Extrem-Wetterlagen. Die Zeichen einer Klima-Veränderung werden auch in der Eifel sichtbar.”