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Monschau: Kulturleben ohne Kuk ist undenkbar

Monschau : Kulturleben ohne Kuk ist undenkbar

Mit dem Projekt „Monschauer Gesichter leihweise” kam der Durchbruch: Das Kunst- und Kulturzentrum, kurz KuK, ist längst eine feste Größe im Kunst- und Kulturleben der Stadt Monschau.

Vom KuK gehen zunehmend Impulse auf das Kunstleben in der Stadt aus, KuK ist zum Anziehungspunkt geworden: Allein an den vergangenen Pfingsttagen haben rund 800 Menschen das KuK in Monschau besucht.

Die Bilanz für das 2003: Rund 30.000 Bürger und Bürgerinnen haben die Ausstellungen im Atelierhaus an der Austraße besichtigt und an Events teilgenommen. Das KuK plant mit seinem Förderverein für dieses Jahr weitere Events, die für Aufmerksamkeit sorgen werden. So wird am 26. Juni das Projekt „UmArt 2004” eröffnet, vom 3. bis 5. September wird das erste Straßenfestival gefeiert mit Tanz, Musik und Feuerwerk.

Vorreiter in NRW

Das Kunst- und Kulturzentrum des Kreises Aachen ist das erste kulturelle Gründerzentrum in Nordrhein-Westfalen. In dem renovierten, fast 150 Jahre alten Gebäude des ehemaligen Finanzamtes Monschau wurden Marketing, Beratung, Produktion und Präsentation der unterschiedlichen Künstlerinnen und Künstler miteinander verbunden. Zwölf offene Ateliers, Verkaufs- und Büroräume bilden auf mehr als 400 Quadratmetern eine Arbeits- und Begegnungsstätte zum kreativen Austausch: Die Künstler und Künstlerinnen haben die Möglichkeit, sich öffentlichkeitswirksam zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen.

Mit dem bisherigen Ergebnis ist Dr. Nina Mika-Helfmeier von der Stabsstelle Projektentwicklung beim Kreis Aachen zufrieden, wie sich im Gespräch erläutert: KuK ist als Gründerzentrum auf Landeszuschüsse angewiesen, bis Ende 2005 sind diese Zuschüsse auch gesichert. Das Ziel, dass die Künstler/innen sich in einem eigenen Atelier selbstständig und dann im KuK für andere Existenzgründer/innen Platz machen, werde in zwei Jahren erreicht, ist Nina Mika-Helfmeier zuversichtlich. „Die Einnahmen der Künstlerinnen liegen bereits über den Ausgaben, etwa für die Miete im Kuk.”

Zuverlässige Hilfe

Das Kunst- und Kulturzentrum ist, so die Bilanz, eine starke und zuverlässige Hilfe beim Aufbau einer Existenz. Bislang unterstützt das Land KuK mit 100.000 Euro im Jahr, doch die Zuschüsse werden künftig kontinuierlich abgebaut. Gleichwohl, so Nina Mika-Helfmeier, ist die „Kunst auf Sponsoren angewiesen”. Und daran gilt es zu arbeiten. Wer mehr über KuK erfahren will, der kann sich an Thorsten Hinz im Kuk weenden, 02472/803194.

Für einen Beitrag von 10 Euro im Jahr kann jeder Bürger auch Mitglied im Förderverein werden. Mitglieder erhalten Ermäßigung auf alle Angebote des KuK wie Kataloge, Postkarten und Künstlereditionen.