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TV Konzen: Kürturnerinnen melden sich stark zurück

TV Konzen : Kürturnerinnen melden sich stark zurück

Nach rund zweijähriger Zwangspause haben sich die Kürturnerinnen des TV Konzen stark zurückgemeldet.

Nach zwei Jahren, in denen die Ligen des Rheinischen Turner-Bundes (RTB) pausieren mussten, war es am vergangenen Wochenende endlich wieder soweit, und auch die Turnerinnen aus der Eifel bestritten in Solingen ihren ersten Mannschaftswettkampf. Der TV Konzen stellte drei Teams in verschiedenen Ligen.

Nach dem Aufstieg der zweiten Mannschaft im Jahr 2019 kam es zu einer Premiere: Der TV Konzen stand mit zwei Mannschaften in der NRW Liga gemeinsam im Wettkampf. Nachdem man im Lockdown jedoch viele namhafte Turnerinnen hatte verabschieden müssen, war die Aufstellung für das Trainerteam alles andere als einfach. Mutig wurde entschieden, dass man eine Mannschaft in Minimalbesetzung meldet, aber dafür mit Turnerinnen, die immer einen Mehrkampf turnen, und in der anderen Mannschaft dann mehr Turnerinnen kombiniert, die sich dann die Geräte aufteilen können.

Der Plan ging auf. Die erste Mannschaft beeindruckte mit klarem Fokus von Beginn an. Lea Stoffels, Rebecca Abel, Nele Jansen und Jana Stoffels übernahmen je nach Gerät abwechselnd Verantwortung und verkrafteten auch kleine Fehler sehr gut. Bei der Siegerehrung verpassste das Team den Tagessieg dann um 0,25 Punkte und musste sich nur dem Bundesstützpunkt TV Herkenrath geschlagen geben.

Die zweite Mannschaft startete am Boden und am Sprung ebenfalls sehr souverän, wurde dann jedoch leider von einem hektischen Einturnen am Barren aus der Bahn geworfen. Unsicherheiten und Stürze kosteten schließlich einige Punkte, aber trotz Platz sieben hat die Mannschaft noch großes Potential und die Chance, den Klassenerhalt zu schaffen.

 Die komplett neu formierte dritte Mannschaft war im vorhinein vom Trainerteam gut auf die Situation vorbereitet worden, dass man in einer so hohen Liga gegen erste Teams namhafter Vereine eigentlich keine Chance haben würde und es nur darum gehen muss, Trainingsleistungen und eigene Ziele zu verwirklichen. Während dies am Stufenbarren und Balken dann leider aufgrund der Nervosität und fehlenden Routine noch nicht wirklich gut funktionierte und einige Stürze die Folge waren, nahm das junge Team dann am Boden allen Mut zusammen und kämpfte sich in den Wettkampf. Am Sprung fand sich dann mit einer sehr guten Leistung ein versöhnliches Ende und man konnte sogar noch eine Mannschaft hinter sich lassen.

 Mit vielen Eindrücken und neuen Zielen für die Trainingsarbeit bis zum nächsten Mannschaftswettkampf im Mai fuhren die Trainerinnen Gaby Abrahams und Anja Jansen mit ihren Kürturnerinnen anschließend wieder in die Eifel zurück.

(aj)