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Kreisliga A Aachen und Düren: Konzen und Lammersdorf

Kreisliga A Aachen und Düren : Kampf, Leidenschaft und Herz sind gefragt

Die Aachener A-Ligisten TV Konzen und TuS Lammersdorf sind bei ihren Auswärtsaufgaben jeweils in der Kupferstadt gefordert. Derweil könnten sich die Rureifelclubs in der Dürener A-Liga, die derzeit exakt die Tabellenmitte zieren, im Siegfalle nach oben orientieren.

Dass die Liga in diesem Jahr extrem ausgeglichen ist, hat Konzens Trainer Stefan Carl gegen den VfL Vichttal II ein weiteres Mal gespürt: „Es war ein klassisches 50:50-Spiel, in dem wir spät, aber nicht unverdient noch einen Punkt retten konnten.“ Sascha Huppertz verhinderte in der Schlussphase mit seinem Kopfballtreffer zum 1:1 die zweite Saisonniederlage.
Teuer bezahlt hat der TVK das Remis trotzdem.

Die zuletzt gut aufgelegten Niklas Jansen und Nico Felser fallen für das kommende Spiel beim FC Stolberg verletzungsbedingt aus. Der Aufsteiger aus der Kupferstadt ist mit zwei Punkten aus den ersten fünf Partien schleppend in die Saison gestartet. Carl wünscht sich, dass seine Elf gegen eine „erfahrene Stolberger Mannschaft“ mit einem frühen Treffer vorlegen kann. „Wir betreiben zurzeit einen immensen Aufwand, das Ergebnis nach Rückstand noch geradezubiegen. Auch wenn zuletzt vielleicht das Spielglück fehlte, wollen wir wieder dreifach punkten und in der Tabelle Plätze gut machen“, sagte der Konzener Coach.

Der Fehlstart des TuS Lammersdorf ist perfekt. Auch im fünften Saisonspiel wollte gegen den SV Kohlscheid kein Sieg herausspringen. Beim 1:5 waren die Schützlinge von Trainer Georg Bauer klar unterlegen und bleiben mit einem Punkt das Schlusslicht der Liga. „Nach dem frühen, ersten Gegentreffer ist die Mannschaft zusammengebrochen. Es fehlte eindeutig der Wille, das Ruder noch herumreißen zu wollen“, suchte Bauer trotz der durch Dennis Johnen länger gewordenen Verletztenliste keine Ausreden.

Damit einher geht, dass der ohnehin schon angeschlagene TuS gegen VfL Vichttal II auf der Torwartposition improvisieren muss. Auch der Einsatz von Ersatzkeeper Timo Steffny ist fraglich. „Alle waren sich einig, dass die Leistung am vergangenen Wochenende gegen keinen Gegner ausreichen kann. Es wird generell nur über Kampf, Leidenschaft und Herz gehen. Das müssen wir auf dem Platz wieder zeigen“, will Bauer unbedingt eine weitere Niederlage vermeiden.

Kreisliga A Düren

Dass man als Aufsteiger als Saisonziel den Klassenerhalt nennt, dies ist nachvollziehbar. So steht der auch auf der Agenda der Spielvereinigung 1896 Düren II. Die tritt nun als Gastgeber gegen die SG Vossenack-Hürtgen (14.15 Uhr) auf. „Wir wissen, dass es ein verdammt schweres Spiel wird. Aber wir treten an, um die drei Punkte zu kassieren“, umschreibt Trainer Jens Heller seine Vorstellung. Dass man auf einen kampfstarken und sehr offensiv ausgerichteten Gegner trifft, dies weiß Gästecoach Daniel Ecker. Der natürlich an die drei Punkte denkt, die man gerne mitnehmen würde. „Aber es wird schwer“, meint er. So möchte die SG denn auch von Anfang an Druck aufbauen, die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen lassen.

Wenn der TuS aus Schmidt auf die Germania aus Burgwart trifft, dann sind immer Kampf und Leidenschaft angesagt. Daran wird sich auch bei dem erneuten Aufeinandertreffen, diesmal nach längerer Zeit auch wieder in der A-Liga, nichts ändern. „Wir möchten natürlich auf eigenem Platz die drei Punkte verbuchen“, meint Trainer Kalle Kiesant. Wogegen sein Gegenüber Marcel Heidbüchel, je nach Spielverlauf, auch mit einem Punkt zurechtkommen würde.

(yas/sf.)