Konzert der Musikvereinigung Montjoie in der Aukirche

Konzert der Musikvereinigung Montjoie : Neuer Lieblingsplatz für die Musiker

Ein langgehegter Wunsch ging für die Aktiven der Musikvereinigung Montjoie am Sonntag in Erfüllung: Sie durften in der Aukirche ihr nachweihnachtliches Konzert zum ersten Mal mitten in der Kirche, im Altarraum, gestalten.

Elf Jahre lang hatten sie diese Veranstaltung bereits bestritten, allerdings immer von der Orgelempore aus. Der Umzug hat sich gelohnt, sowohl für die Musiker als auch für die Zuhörer. Die Nähe zu den Musikern war mehr als je zuvor gegeben. Aktive und Besucher konnten sich in die Augen schauen und bauten so schnell eine wunderbare Konzertatmosphäre auf, in der alle Anwesenden eine wichtige Rolle spielten.

Bevor es losging, war das Kirchenschiff von Mitgliedern der Musikvereinigung mit punktuellen Scheinwerfern in sonnigem Gelb ausgeleuchtet worden. Das Licht brachte ebenfalls im Handumdrehen eine warme Stimmung. Weit über 100 Besucher ließen es sich nicht nehmen, dem Konzert zu folgen. Der Titel in diesem Jahr lautete „Film und Bühne“. Dementsprechend legten die Instrumentalisten unter der Leitung von Gabriela Heinen los. Die Musikpädagogin aus dem Schleidener Stadtgebiet leitet die Vereinigung seit Oktober 2017. Was wie ein akustisches Make-up wirkte: der Hall in der großen Kirche.

Egal, ob die unvergessenen Filmmusiken in „Moment for Morricone“, „Cinema Paradiso“ und „Lord of the Rings“, den Zuhörern wurden mit musikalischen Mitteln die Bilder der Filme vor Augen gezaubert. Die Trompeterin der Musikvereinigung, Sandra Jakobs, überzeugte mit sicherem Auftreten und sicherem Ton im Stück „The Rose“.

Als Schüler der Musikschule und Gastsolisten bereicherten Leonard Hark und Bianca Just das Konzert mit ihren Vorträgen. Ehrengäste im Zuhörerraum waren Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter und Ortsvorsteher Georg Kaulen. Der Vorsitzende der Musikvereinigung, Hilmar Weber, übernahm die Begrüßungs- und die Schlussworte. Nach dem Konzert zeigte auch er sich sehr glücklich und meinte: „Am Altar, das ist jetzt für dieses Konzert unser neuer Lieblingsplatz.“

(gkli)
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