Höfen: Königsvogelschießen bei Kaiserwetter in Höfen

Höfen: Königsvogelschießen bei Kaiserwetter in Höfen

In Höfen ist die Kirmes ein ganz wichtiges Fest, an fünf Tagen wird gefeiert; das Programm spricht Jung und Alt aus dem ganzen Dorf an. Gemeinsam richten der Musikverein Lyra Höfen, der TV Höfen und die Schützenbruderschaft St. Hubertus das Fest aus. Einer der Höhepunkte ist das Königsvogelschießen, es fand am Montag bei Kaiserwetter statt.

Brudermeister Norbert Breidenich, der viele Gäste auf der Festwiese an der Vereinshalle begrüßte, hielt auch einen erfreuten Rückblick auf die bis dahin abgelaufenen Feierlichkeiten: auf die gut besuchte Jugenddisco am Freitag und den tollen Kirmesball mit „One Way“ am Samstag.

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Am Sonntag hatten sich die Schützen und viele Höfener in der Kirche beim Festhochamt eingefunden, das Pastor Friedrich Hack mit ihnen feierte. Danach erfolgte der Gang zum Ehrenmal und Abmarsch zum Frühschoppen in der Vereinshalle, wo zunächst die Lyra zünftige Kirmesmusik spielte und am Nachmittag die Musikkapelle „Hümmel“ für Stimmung sorgte. Aus dem Frühschoppen wurde ein Spätschoppen, und viele tanzten begeistert.

Am Montag zog es die kleinen und großen Höfener erneut zum Kirmesplatz, die einen wollten aufs Karussell und zum Autoscooter, die anderen erlebten ein spannendes Königsvogelschießen. Untermalt wurde das Ganze von den Klängen der Lyra, die mit Volksmusik und Polka, mit Liedern vom Rhein und von der Mosel erfreute.

Dem massiven Holzvogel wurde ein rasches Ende beschert, etliche Schützen schossen beherzt und trafen zielsicher. „Andreas Haas hat ihn losgeschossen“, kommentierte Norbert Breidenich einen prächtigen Treffer. Er hatte seine Freude an dem spannenden Wettbewerb, denn „alle wollten es werden“. Drei passionierte Schützenbrüder hätten Schützenkaiser werden können und hielten eifrig drauf:

Franz Braun, Franz-Josef Heck und Norbert Breidenich. Jedoch war Heinz Wollgarten der Glückliche, schon beim 65. Schuss fielen die Reste des Vogels zu Boden. Heinz Wollgarten, der auch stellvertretender Vorsitzender und Kommandant der Bruderschaft ist, war vor kurzem 70 Jahre alt geworden und beschenkte sich mit der langersehnten Königswürde.

Groß war der Jubel, und da der Wettbewerb etwas kurz geraten war, konnte das Feiern umso ausführlicher gestaltet werden!

(ale)
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