Rurberg/Woffelsbach: Kleine Brücke als verbindendes Element zwischen den Orten

Rurberg/Woffelsbach: Kleine Brücke als verbindendes Element zwischen den Orten

Es hat eine Weile gedauert, aber nun ist sie endgültig fertig und wurde in beachtlichem Rahmen mit großer Beteiligung eingeweiht. Die Rede ist von der Fußgängerbrücke am Campingplatz im Weidenbachtal in Rurberg, die nach Planung und aufwendiger Bauausführung im letzten Jahr, nun im vergangenen Monat nach Herstellung einer Zugangstreppe endgültig fertiggestellt wurde.

Vor einigen Tagen erfolgte jetzt die offizielle Einweihung, wobei der Eifelverein im Rahmen der Bewirtung der Gäste die Gläser klingen ließ. Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns wies darauf hin, dass nach der Sanierung der Brücke nun wieder eine Lücke im Wanderwegenetz geschlossen und auch eine der „Schlemmerrouten“ wieder komplett sei.

Er erinnerte an die ursprüngliche Holzbrücke, die hier 1985 errichtet wurde und dann nach 27 Jahren im Juli 2012 wegen größerer Schäden gesperrt werden musste. Nach Bauantrag, Genehmigung und Nachtragsgenehmigung mit Auflagen der Bezirksregierung, erfolgte schließlich der jetzige Neubau als Stahlkonstruktion mit einer Holzauflage aus Eichenholz mit veränderter Höhenlage gegenüber der bisherigen Treppe. Vor allem die imposanten Fundamente des „Brückchens“ fallen ins Auge. Sie dürften auch einer noch nie erlebten Flutwelle des Weidenbachs standhalten.

Ohne Einrechnung der Arbeitsstunden des Bauhofs belaufen sich die Gesamtkosten für die neue Fußgängerbrücke auf knapp 24.000 Euro. Das dürfte sich rechnen, da die Tragwerkskonstruktion aus verzinktem Stahl eine geschätzte Lebensdauer von 50 Jahren hat.

Rurbergs Ortsvorsteher Heiner Jansen sprach auch als Vorsitzender der Eifelvereinortssgruppe Rurberg-Woffelsbach im Zusammenhang mit der Brücke von einem „verbindenden Element“ zwischen den beiden Ortseilen am Rursee.

(ani)
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