Simmerath/Rurberg: Klangvoller Auftakt des Rurseefestes

Simmerath/Rurberg: Klangvoller Auftakt des Rurseefestes

Angenehm aufgefrischt präsentierte sich am Donnerstagabend die Eröffnungsveranstaltung des Rurseefestes, zu der sich bei schönem Sommerwetter vor der großen Bühne am Nationalparktor neben dem Eiserbachsee eine Vielzahl von Besuchern aus nah und fern eingefunden hatte.

Der Orts- und Verkehrsverein Rurberg-Woffelsbach verbuchte damit schon den ersten Höhepunkt. Nach vielen Jahren hatten sich auch die Bürgermeister der drei Eifelkommunen Simmerath, Monschau und Roetgen eingefunden und lauschten dem frischen Sound der Show- und Swingband „Melano“ unter Leitung von Peter Hürtgen.

Zum 50. Jubiläum des Volksfestes „Rursee in Flammen“ hatten sich die Verantwortlichen tatsächlich Interessantes einfallen lassen. Mit der Bezeichnung „Rursee Bürger Abend“ hat die Veranstaltung zunächst einmal einen neuen Namen bekommen. Daneben führte erstmals Bruno Nellessen, Ortskartellvorsitzender von Rurberg und Präsident der Kiescheflitscher, als Moderator leicht und locker durch den Abend und berichtete zwischen den einzelnen Musikstücken immer wieder etwas Neues. Das lockerte die Stimmung spürbar auf und passte zum Melano-Song „Aber bitte mit Sahne“. Im gelegentlichen Dialog mit Cheforganisator Sander Lutterbach bekam die Moderation noch mehr Pepp.

Gäste aus London begeistert

Lutterbach war es eine sichtliche Freude, unter den Ehrengästen neben dem stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck auch Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter und Manfred Eis, Bürgermeister von Roetgen, zu begrüßen. Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermann brachte es bei seiner Begrüßung angesichts der großen Besucherzahl und der Atmosphäre auf den Punkt: „Wenn es das Rurseefest nicht geben würde, so müsste man es heute Abend erfinden“.

Auch Gäste aus Paderborn, Rüdesheim und London, die sich auf einer Radtour auf dem Rurtalweg befanden, hatten sich an diesem Abend in Rurberg eingefunden, weil sie unbedingt beim Rurseefest dabei sein wollten. Sie zeigten sich von der Auftaktveranstaltung begeistert, wollen im nächsten Jahr den Vennbahnradweg befahren und dann natürlich wieder beim Rurseefest Station machen.

Ein schöner Programmpunkt war auch die Vorstellung der ehemaligen Geschäftsführer des Orts- und Verkehrsvereins. Zusammen mit Sander Lutterbach nahmen Helene Breuer und Heiner Jansen auf einer Bank auf der Bühne Platz, um über die Geschichte des Rurseefestes zu plaudern. Als die fidele Helene Breuer dann angab, dass sie sich im neunzigsten Lebensjahr befindet, gab es spontanen Applaus und natürlich Blumen für die „Altersgeschäftsführerin“.

In lockerer und teils pfiffiger Form wurde zwischen den einzelnen Musikstücken dann neben der Helfercrew des Organisationsteams auch das weitere Programm des Rurseefestes vorgestellt, zu dem auch in diesem Jahr wieder mehr als 50.000 Besucher erwartet werden.

Highlight wird wie immer das große Feuerwerksspektakel am Samstagabend um 23 Uhr über der Rurberger Bucht sein.

(ho)