Städteregion: Kitas bitten um frühzeitige Anmeldung

Städteregion: Kitas bitten um frühzeitige Anmeldung

Das kommende Kindergartenjahr wirft bereits seine Schatten voraus: Ab sofort sind in den Kindergärten der Kommunen Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath Anmeldungen für das am 1. August 2016 beginnende Kita-Jahr 2016/17 möglich.

Darauf weisen das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen und die freien Träger von Kindertageseinrichtungen in Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath hin. Anmeldeschluss ist der 15. Januar. Nur durch frühzeitige Anmeldung ist sichergestellt, dass ein Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt werden kann.

Die Kitas erhalten für jedes angemeldete Kind eine Pauschale vom Land. Nur für die angemeldeten Kinder stehen deshalb die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung. Eltern können eine Betreuungszeit von 25, 35 oder 45 Stunden buchen. Sie werden jedoch gebeten, die Betreuungszeit zu buchen, die ihrem wirklichen Bedarf entspricht.

Verbindliche Zusagen ab April

Die Ermittlung und Festsetzung von Elternbeiträgen ist in der Kinderfördersatzung der Städteregion Aachen geregelt. Das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung wird nach Möglichkeit versuchen, jedem Kind den gewünschten Betreuungsplatz anzubieten. Eine endgültige Entscheidung darüber, welche Kita welche Betreuungsmöglichkeit anbietet, trifft der Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Städteregion Aachen Mitte März auf Grundlage der Anmeldungen. Deshalb ist noch nicht abschließend geklärt, welche konkreten Betreuungsangebote und freien Plätze für Neuaufnahmen in den jeweiligen Einrichtungen bereitgestellt werden.

Verbindliche Zusagen und Absagen für 2016/17 werden voraussichtlich Anfang April gegeben. Die Anmeldungen erfolgen direkt in den Kindergärten grundsätzlich im Rahmen eines persönlichen Anmeldegespräches, bei dem die Kinder mitkommen sollen. Für Kinder, die bereits in einer Tageseinrichtung aufgenommen sind, kann die Buchungszeit zum neuen Kindergartenjahr in Absprache mit der Leitung der Kindertageseinrichtung geändert werden.

Grundsätzlich werden nichtbehinderte Kinder, behinderte Kinder und von Behinderung bedrohte Kinder gemeinsam vor Ort in den Kindertageseinrichtungen betreut.

In allen vier Jugendamtskommunen wird es weiterhin „Schwerpunkt-Kitas“ geben, die neben der Betreuung und pädagogischen Förderung zusätzlich auch therapeutische Leistungen (Logopädie/Physiotherapie) während der Öffnungszeiten anbieten. Dazu ist im Einzelfall eine ärztliche Verordnung (Rezept) erforderlich. Näheres erläutern die Kita-Leitungen gerne im Rahmen des Anmeldegespräches.

Für unter-dreijährige Kinder weist das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung auch auf alternative Betreuungsmöglichkeiten durch qualifizierte Kindertagespflegerinnen hin.

Die Kosten der Betreuung werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Städteregion Aachen getragen. Die Eltern zahlen dafür einen Elternbeitrag in gleicher Höhe wie bei entsprechender Betreuung in einer Kindertageseinrichtung. Weitere Informationen gibt es beim zuständigen SKF (Sozialdienst katholischer Frauen) Stolberg, Tel. 02402/951640. Bei entsprechender Nachfrage für eine Betreuung, die über die gewöhnlichen Öffnungszeiten hinausgeht (Randzeitenbetreuung), können Angebote in zentral gelegenen Familienzentren eingerichtet werden. Das Angebot richtet sich an Eltern mit entsprechenden Arbeitszeiten, etwa in der Alten- und Krankenpflege, dem Einzelhandel oder der Gastronomie.

Nähere Einzelheiten hierzu, sowie weitere Fragen beantworten die Kindertageseinrichtungen vor Ort und Michael Söpper vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen (Tel. 0241/5198-2505).

Die Kinderfördersatzung sowie weitere Informationen zur Kindertagesbetreuung können auf der Internetseite www.staedteregion-aachen.de/jugendamt abgerufen werden.

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