KG Lehmschwalbe verleiht Orden „Lachende Heimat“ an „Die Jecke“

Frühschoppen in Kesternich : Mit Musik im Karneval begeistert

Am Tulpensonntag ist im karnevalistischen Kalender der traditionelle Frühschoppen der Kester Lehmschwalbe fester Bestandteil im Fastelovend in der Region.

Dann platzt das Zelt auf der Kesternicher Höhe aus allen Nähten, da die befreundeten Vereine aus der Nachbarschaft gerne und in großer Zahl dorthin kommen. Auch dieses Mal fanden sich wieder viele Vereine im Festzelt ein, um mit ihrer Präsenz sowie Tanz und Gesang dem Gastgeber ihre Reverenz zu erweisen.

Rolf Schneider, Vorsitzender der KG Lehmschwalbe, hatte die Narrenschar und die Zuschauer willkommen geheißen, wobei es ihn besonders erfreute, dass sich das Kester Prinzenpaar trotz aller Anstrengungen der Karnevalstage noch überaus frisch zeigte. Hiervon wurden sicher auch die anderen Tollitäten inspiriert, die am Vorabend meist anstrengende Prinzenabende und -bälle hinter sich gebracht hatten.

Usus bei den Kester Lehmschwalbe ist es auch, dass am Karnevalssonntag der Orden „Lachende Heimat“ verliehen wird. Rolf Schneider erklärte, dass man sich besonders um den Kesternicher Karneval verdient gemacht haben müsste oder zur allgemeinen Belustigung im karnevalistischen Sinne beigetragen haben sollte, um sich der Auszeichnung würdig zu erweisen. Laut Schneider war das Ordenskomitee übereingekommen, den Orden in diesem Jahr an die Band „Die Jecke“ zu verleihen. Hinter Kesternichs beliebtester Boygroup stecken Udo Leuchtenberg, Guido Lennartz, Holger Quack, Manfred Nießen und Andre Siebertz.

Rolf Schneider forderte sie auf, noch viele Jahre weiter zu machen „und uns alle mit Euren Liedern zu begeistern“. Das altersmäßig gut durchmischte Gesangs-Quintett ist nicht nur in Kesternich dafür bekannt, dass es mit Leichtigkeit jedes Publikum ohne spezielle Aufforderung von den Stühlen hoch und in Stimmung bringt. Danach gaben sich die Gastvereine quasi die Zeltklinke in die Hand und präsentierten sich auf der Bühne mit sehenswerten Beiträgen. Den Anfang machten die Sonnenfunken aus Simmerath, denen die anderen geladenen Vereine mit ihren Majestäten, Garden und Mariechen folgten.

(ani)
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