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Lammersdorf: Kein Wasser aus der Kalltalsperre

Lammersdorf : Kein Wasser aus der Kalltalsperre

Vor gut einer Woche ist die Kalltalsperre aus der Trinkwasserversorgung herausgenommen worden. Dabei handelt es sich um reine Vorsorgemaßnahme.

Am Dienstag, 22. Juni, gegen 11 Uhr wurde die enwor (energie & wasser vor ort GmbH) und die WAG (Wassergewinnungs- und -aufbereitungsgesellschaft Nordeifel GmbH) über Ölverschmutzungen des Keltzerbaches informiert, gleichzeitig auch die Untere Wasserbehörde des Kreises Aachen und das Staatliche Umweltamt.

Bereits ab 11.30 Uhr wurden unter Leitung der Unteren Wasserbehörde Schutz- bzw. Sanierungsmaßnahmen an der Kalltalsperre eingeleitet, da der Keltzerbach in den Stausee mündet.

Festgestellt wurde, dass Öl aus einer Trafostation einer im Einzugsgebiet des Keltzerbaches ansässigen Firma ausgetreten war. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Aachen wurde die Kalltalsperre daher vorsorglich aus der Trinkwasserversorgung herausgenommen.

Genug Wasser vorhanden

Zu Beeinträchtigungen der Wasserversorgung kam es nicht, da ausreichende Wassermengen aus den anderen Talsperren des Verbundes zur Verfügung stehen, teilt der Wasserversorger mit. Die noch laufenden Maßnahmen an der Talsperre stehen unter Leitung der Unteren Wasserbehörde.

Das Wasser der Kalltalsperre wird weiterhin fortlaufend auf mögliche Belastungen beprobt. Bisher liegen keine negativen Ergebnisse vor.