Einruhr: Kein Feuer, aber 18 technische Einsätze

Einruhr: Kein Feuer, aber 18 technische Einsätze

25 Jahre arbeitete Unterbrandmeister Georg Breuer für die Freiwillige Feuerwehr. Aus beruflichen Gründen tritt der 42-Jährige jetzt aus dem aktiven Dienst zurück. Diese für die Löschgruppe Einruhr unerfreuliche Nachricht, verkündete Löschgruppenführer Michael Wolgarten auf der Jahreshauptversammlung.

Auch das Amt des Beisitzers legte Metallbaumeister Breuer nieder. Im Feuerwehrgerätehaus wählten die Brandbekämpfer Axel Karbig zu seinem Nachfolger. „Im nächsten Jahr wird der Vorstand dann komplett neu gewählt”, erklärte der Löschgruppenführer.

Hingegen freute sich Gemeindebrandinspektor Gerd Hüpgen, Sven Mahlberg und Daniel Stollenwerk zum Feuerwehrmann befördern zu können. Die Grundausbildung zum Feuerwehrmann umfasst 185 Unterrichtsstunden. „Die Anwärter müssen 4 Module á 40 Minuten und 25 Stunden Atemschutz erfolgreich absolvieren”, sagte Gemeindebrandinspektor Hüpgen. Vorbildlich hätten die beiden Feuerwehrmänner Mahlberg und Stollenwerk die Lehrgänge, auch Module genannt, besucht. Ebenso wie auch Benjamin Breuer, der an zwei Weiterbildungslehrgängen teilnahm. „Wir hoffen, dass die Nachfolger die Ausbildung ebenso gut hinkriegen”, rief Hüpgen. Schon jetzt stehen Kevin Grümmer, Adrian Schütt und Tobias Hüpgen in den Startlöchern und wollen sich zum Feuerwehrmann ausbilden lassen.

Glücklicherweise musste die 19 Aktive der Einruhrer Löschgruppe nicht ein einziges Mal zu einem Brand ausrücken. Dafür wurden sie aber zu 18 Technische Hilfe Einsätze alarmiert.

In 19 verschiedenen Übungen schulte die Löschgruppe ihr Können und investierte für die ehrenamtliche Tätigkeit 533 Stunden.

Direkt im Anschluss an die Jahreshauptversammlung eröffnete Wolgarten die Mitgliederversammlung des Fördervereins. Besprochen wurde, welche Kleidung angeschafft werden muss.

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