Rott: Kappensitzung der KG Elferrat Rott mit tränenreichen Lachern

Rott: Kappensitzung der KG Elferrat Rott mit tränenreichen Lachern

Das Warten hatte endlich ein Ende. Die KG Elferrat Rott feierte am Samstag ihre lang ersehnte 43. Kappensitzung und hatte wieder alle Trümpfe in der Hand, als es um das karnevalistische Zusammensein im kleinen Eifeldorf Rott ging.

Die versammelten Jecken kamen am Abend voll auf ihre Kosten, als sich ihnen nicht nur akrobatische Spitzenleistungen und begabte Redner, sondern auch musikalische Stimmungsmacher präsentierten.

Jubel für Tänze

Nachdem Präsident Patrick Jansen das Publikum mit gesamter Mannschaft begrüßt hatte, begann das närrische Treiben mit bester Stimmung im Saal Hütten. Den Anfang machten sogleich Lena und Lukas als Kindertanzpaar, gefolgt von der Kinder- und Jugendtanzgruppe. Zu flotter Musik zeigten sie dem Publikum ihre einstudierten Tänze, die für reichlichen Jubel sorgten. Nicht zuletzt führte auch das Mariechen Laura, Gewinnerin des 37. Balls der Kindermariechen, vor, wofür sie in den letzten Wochen und Monaten hart trainiert hatte.

Aus dem belgischen Nachbarland war der Tulpenheini angereist, der sich mit viel Witz und Charm präsentierte. Auch Bauchredner Gerard und die zwei „lustigen Vögel“ Emilio und Richy aus Köln hatten den Narren viel zu erzählen, wenn es um die Liebes- und Leidensgeschichte der Ehe, die tiefen Dimensionen der Schönheit oder das lichte Haar auf dem Kopf eines Mannes ging.

Der nächste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten. Dabei ging der großen Tanzgarde ihr akrobatisches Programm locker von der Hand. Jeder Schritt und jeder Griff saß, als die jungen Frauen über die Bühne fegten. Das neue Tanzmariechen Jessica war völlig unbegründet nervös, denn auch ihr kunstvoll und akrobatisch geprägter Tanz und der zackige Rhythmus wurde vom jubelnden Publikum belohnt.

„Der Een on der Anne“ ließen dann kein Auge des Publikums mehr trocken. Ihr Wechselspiel von „fehlendem Verstand“ und „Besserwisserei“ sorgte für urkomische und spritzige Momente. Selbst die Narren wurden in die gewitzten Gespräche miteinbezogen. Und wenn man jetzt noch glaubte, die Lachmuskeln hätten nicht weiter ausgereizt werden können, dann hatte man nicht mit Bruce Kapusta, dem Clown mit der Trompete, gerechnet.

Die Gruppe Puddelrüh heizte den Narren dann am Ende noch mal so richtig ein. Mit hand- und mundgemachten Hits blieb das närrische Publikum nicht lange auf den Stühlen sitzen.

Am Ende hatte die Kappensitzung wieder mal gezeigt, dass es im November in Rott nie langweilig wird, wenn der Elferrat seine Kappensitzung veranstaltet.

Im kommenden Jahr feiert die KG Elferrat Rott eine ganz besondere Sitzung. Dann heißt es nämlich „4 x 11 Jahre“ — und das soll gefeiert werden. Es existieren bereits Ideen und Vorstellungen eines Frühshoppens, der dann bereits lange vor der Sitzung stattfinden soll. Die Kappensitzung im November, 44 Jahre nach der Gründung 1974, verspricht den Rotter Narren dann wieder einen großen Paukenschlag.

(cap)
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