Kampfjets am Himmel der Nordeifel gehörten zu belgischen Streitkräften

Laute Jets am Himmel : Flugzeuge gehörten zu belgischen Streitkräften

Kampfflugzeuge am Himmel über der Nordeifel haben in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt. Auf Anfrage hat das Luftfahrtamt der Bundeswehr die Radardaten ausgewertet und erklärt, dass es sich um belgische Kampfflugzeuge vom Typ F-16 handelt.

„Die Überflüge im deutschen Luftraum im Bereich Monschau resultieren aus der Nutzung des grenzübergreifenden militärischen Luftsperrgebiets ED-R117, das sich in einer Höhe von Grund bis 5182 Metern erstreckt“, teilt das Luftfahrtamt der Bundeswehr mit. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) legt Luftsperrgebiete und Gebiete mit Flugbeschränkungen (ED-R) fest.

Sie dienen zum einen der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Sicherheit des Luftverkehrs. Sie dienen aber auch dem Schutz von Bodenanlagen. Zum anderen sind dies Gebiete, von denen Gefahren für die Luftfahrt ausgehen.

Luftsperrgebiete werden eingerichtet, um Anlagen am Boden zu schützen oder weil in ihnen Gefahren für die Luftfahrt bestehen. Beispiele für permanente Flugbeschränkungsgebiete sind Kernkraftwerke, Truppenübungsplätze oder Orte von Regierung und Parlament (zum Beispiel das Berliner Regierungsviertel).

(ag)
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