Beliebtes Sammelobjekt: Kalender „Gruß aus Montjoie“ für das Jahr 2019 erschienen

Beliebtes Sammelobjekt: Kalender „Gruß aus Montjoie“ für das Jahr 2019 erschienen

Er ist sowohl ein begehrtes Sammelobjekt als auch ein praktischer Begleiter durchs ganze Jahr: der Kalender „Gruß aus Montjoie“, den die Musikvereinigung Montjoie jetzt wieder herausgegeben hat.

Erster und Zweiter Vorsitzender der Musikvereinigung, Hilmar Weber und Manfred Brandenburg, stellten ihn vor und wiesen dabei auf seine Erfolgsgeschichte hin: Schon seit 2009 gibt es den Kalender mit alten Ansichten aus der Altstadt Monschau, und er erfreut sich großer Beliebtheit. „Das liegt an der Beharrlichkeit, mit der Manfred Brandenburg aus seinem großen Fundus immer wieder Motive auswählt und zur Verfügung stellt“, weiß Hilmar Weber und fährt fort: „Wir sind sehr froh, den Kalender vertreiben zu können, denn dadurch werden unsere musikalischen Aktivitäten finanziell unterstützt.“

Auf dem Titelbild des 21 mal 21 Zentimeter großen Kalenders ist diesmal eine bunte Postkarte abgedruckt. Es handelt sich um ein Gemälde des Eifelmalers Curtius Schulten, eine Ansicht von Monschau, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Farbauswahl ins Auge fällt. „Die Postkarte konnte ich ganz zufällig auf einem Tauschmarkt erstehen“, erzählt Manfred Brandenburg.

Aus dem Jahre 1906 ist das Februarbild: Vom heutigen Marktplatz aus betrachtet man das Aukloster und den Trierischen Hof, eine der ältesten Monschauer Gaststätten. Einen Blick auf die Stadt von der Sonntagsley zeigt das Junibild, und die Villa Sonntagsley fällt im Juli ins Auge auf einer kolorierten Postkarte aus dem Jahre 1905, auf der man auch die Friedhofskapelle entdeckt. „Zum Nachdenken“ — so wurde eine Postkarte aus dem Jahr 1951 untertitelt.

Man findet sie auf dem Blatt für den Monat Mai. Sie wurde von August Hoff aus Monschau in das Kriegsgefangenenlager Nr. 7362 in der UDSSR geschickt, in der Hoffnung, dass sein Sohn Alexander sie bekommen würde. Dieser hatte sie auch empfangen und mit nach Hause gebracht, als er im Jahre 1955 endlich heimkehren durfte.

Etwas Anderes zeigt der Kalender im April: das neue Dreistegen. „Ich wollte ein Bild zeigen als Beispiel, wie man aus einem alten Gebäude etwas Neues machen kann“, erläutert Brandenburg. Er findet, dass hier der neue Besitzer am Eingang zu Monschau ein Schmuckstück geschaffen habe. (ale)

Den Kalender — es gibt 300 Exemplare — kann man für 10 Euro in folgenden Monschauer Geschäften erwerben: Kaffee-Rösterei Wilhelm Maassen, Stadtstraße; Fachdrogerie Peter Servaes, Rurstraße; Monschau-Touristik, Stadtstraße; Sparkasse Aachen, Geschäftsstelle Monschau, Laufenstraße; Monschauer Frischmarkt, Laufenstraße, Marien-Apotheke, Trierer Straße in Imgenbroich sowie bei Mitgliedern der Musikvereinigung Montjoie.

Auch über das Kontaktformular auf der Internetseite www.musikverein-montjoie.de kann der Kalender bestellt werden, der dann versandkostenfrei zugestellt wird.

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