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Jugendgruppe unterschätzt Wind und Strömung auf dem Rursee

Jugendgruppe schafft es nicht mehr ans Ufer : Rettungsaktion auf dem Rursee

Zu einer größeren Rettungsaktion auf dem Rursee ist es am Samstagnachmittag gekommen. Eine Jugendgruppe war für mehrere Stunden mit Ruderbooten unterwegs. Dabei hatte sie jedoch die Witterungsbedingungen unterschätzt.

Die Jugendgruppe aus Billerbeck war mit drei Erwachsenen und 14 Jugendlichen in mehreren Ruderbooten auf dem Rursee unterwegs und das länger, als sie ursprünglich geplant hatte. Bei ihrem Ausflug unterschätzte die Gruppe nämlich den böigen Wind und die Strömung.

Gegen 16 Uhr alarmierte sie dann den Rettungsdienst, weil sie die Anlegestelle selbstständig nicht mehr erreichen konnte. Die Gruppe wurde dann von der DLRG wieder an Land gebracht. Mehrere Jugendliche waren stark erschöpft und dehydriert. Zwei von ihnen so stark, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Der Rest der Gruppe wurde vor Ort in den Räumlichkeiten der DLRG oder in Rettungswagen versorgt. Die Eltern der Jugendlichen wurden über die Geschehnisse in Kenntnis gesetzt.

Neben einem Großaufgebot der Rettungsdienste waren auch Notseelsorger, die Polizei und die Feuerwehr im Einsatz.

(red/pol)