Jubilar- und Verabschiedungsfeier der Gemeinde Simmerath

Jubilar- und Verabschiedungsfeier : Auszeichnung für Hunderte von Dienstjahren

Dort, wo ansonsten politische Streitkultur stattfindet, waren am Donnerstag festliche Tische mit allerlei Leckereien gedeckt.

Die Gemeinde Simmerath hatte im Sitzungssaal des Rathauses zu einer Jubilar- und Verabschiedungsfeier geladen, um ausgeschiedene Mitarbeiter und natürlich Dienstjubilare in entsprechendem Rahmen zu ehren.

Bei den zu Ehrenden kamen da immerhin 244 Arbeitsjahre im öffentlichen Dienst zusammen, wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hervorhob. Der Personalratsvorsitzende André Koll hatte bei seiner Begrüßung betont, dass der Personalrat diese Feier unterstütze, damit der Kontakt zu den Jubilaren und ausgeschiedenen Kollegen nicht verloren gehe und man nun noch einmal Gelegenheit zum Meinungsaustausch habe.

Koll und Bürgermeister Hermanns bedankten sich zunächst bei Ursula Gerads, die ihr 25. Dienstjubiläum feierte. Die Verwaltungsangestellte ist seit 2011 beim Hauptamt in der Service-Stelle tätig. Hildegard Kirch ist seit 40 Jahren bei der Gemeinde tätig und arbeitet in der Abteilung für zentrale Verwaltungsaufgaben. „Tagessieger“ bei den Jubilaren war jedoch Forstwirt Arthur Läufer, der nach 50-jähriger Dienstzeit vermutlich jeden Baum im Simmerather Gemeindewald kennt. Alle anwesenden Jubilare erhielten ebenso ein Geschenk, wie Wolfgang Gyo, der im vergangenen Jahr aus dem Dienst der Gemeinde ausschied. Weitere Dienstjubilare: Annemie Theißen (40 Jahre) und Stefan Junker (25 Jahre). Katharina Pelzer und Sigrid Miano schieden im vergangenen Jahr aus.

Bei der Gemeinde sind im Übrigen rund 140 Mitarbeiter beschäftigt. Bürgermeister Hermanns dankte allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und gab einen kurzen Überblick über das Geschehen in der Gemeinde. Hier stehen laut Hermanns in der Entwicklung der Kommune viele richtungsweisende Projekte an. Vom Gewerbegebiet in Kesternich, über neue Baugebiete in Lammersdorf und Simmerath, bis hin zur Erweiterung des BGZ und einigen Bauprojekten im Hotel-, Gastronomie und Tourismusbereich am Rursee führte Hermanns alles an, was in der Agenda der Fortentwicklungen ansteht.

Am Ende gab es  noch bei Kaffee und Kuchen ein längeres gemütliches Beisammensein, bei dem auch so manches Anekdötchen aus dem Arbeitsleben die Runde machte.

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