Simmerath: Ju-Jutsu beim RSV: Braungurt-Prüfung bestanden

Simmerath: Ju-Jutsu beim RSV: Braungurt-Prüfung bestanden

Der Nordrhein-Westfälische Ju-Jutsu-Verband, Bezirk Aachen, veranstaltete jetzt in Simmerath eine Braungurt-Prüfung (1. KYU) auf Bezirksebene. Der 1. KYU (KYU=Schüler) ist der letzte Schülergrad vor dem 1. DAN—Schwarzgurt (DAN=Meister).

An dieser Prüfung nahmen aus dem Bereich Aachen insgesamt zehn Sportler teil. Die Ju-Jutsu-Abteilung des Rurberger Sportvereins stellte sechs Teilnehmer, die in der vertrauten Umgebung der Simmerather Sporthalle den Heimvorteil nutzen konnten.

Nach einjähriger Vorbereitung durch den Abteilungsleiter und Trainer Robert Prümm (8. DAN) sowie die Co-Trainer Vera Wilden und Björn Wilden (beide 3. DAN) konnten die Ju-Jutsu-Sportler aus der Nordeifel auf der Matte durch den Einsatz von guter Technik und Verteidigungswillen die Prüfer in allen Prüfungsbereichen überzeugen.

Prüfungsinhalte waren unter anderem Bewegungsformen, Falltechniken, Abwehrtechniken, Schläge, Tritte, Stöße, Würfe, Hebel, Festhalte-, Aufhebe-, Transport- und Nothilfetechniken, Abwehr von Stock- und Messerangriffen sowie Kampf. Nach fast fünf Stunden Prüfungszeit bestanden Anja Kostal aus Imgenbroich, Kerstin Körner und Anja Mertes aus Lammersdorf, Norbert Schwark aus Strauch, Björn Mertes aus Roetgen und Marcel Cremer aus Nideggen mit guten Leistungen die Prüfung zum 1. KYU (Braungurt). Bei den sechs Prüfungsteilnehmern aus RSV-Reihen war die jüngste Teilnehmerin 24 Jahre und die älteste 49 Jahre alt.

Ju-Jutsu kann von Frauen und Männern, Kinder und Jugendlichen aller Altersstufen erlernt werden und fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern schult auch mentale Fähigkeiten wie Koordination und Konzentration.Weitere Informationen zum Sport und zur Abteilung findet man im Internet unter www.rurbergersv.de.

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