Nordeifel: Jobexpedition: Das Land als Standort für künftige Spitzenkräfte

Nordeifel: Jobexpedition: Das Land als Standort für künftige Spitzenkräfte

Ja, auch in der Eifel, im Ardennen-Raum und im beschaulichen Luxemburg gibt es sie: attraktive Jobs für Hochschulabsolventen aus der Region. Im Rahmen des „TeTRRA“-Projekts fand jetzt bereits zum dritten Mal die städteregionale „Jobexpedition“ statt.

Gemeinsam mit Studenten der FH Aachen aus den Fachbereichen Maschinenbau und Elektrotechnik besuchten die Städteregion und die Agit mbH zwei technologieorientierte Unternehmen. Begleitet wurden sie von FH-Professor Markus Schleser und Nathalie Malekzadeh vom städteregionalen Amt für regionale Entwicklung.

Mittelständisch und weltweit

Startpunkt der Expedition war das Unternehmen Heinen Automation in Monschau. Der mittelständische Betrieb ist weltweit in der Industrieautomatisierung tätig, dessen Geschäftsführender Gesellschafter Kurt Heinen stellte den Expeditionsteilnehmern die Aufgaben und Schwerpunkte des Unternehmens vor. Die Studierenden erhielten einen umfassenden Einblick in die Betriebsabläufe des Automatisierungsspezialisten und nutzten die Möglichkeit, sich über berufliche Perspektiven zu informieren.

Danach ging es direkt weiter nach Luxemburg. Zweite Station war das Unternehmen Faymonville, ein führender Hersteller von Sattelaufliegern und Tiefladern für den Spezialtransport. Das Unternehmen produziert gleich an mehreren Standorten im belgisch-luxemburgischen Grenzgebiet. Der technische Leiter von Faymonville führte die Aachener Besucher zunächst am luxemburger Standort durch die modernen Produktionsanlagen.

Nach einem gemeinsamen Imbiss wurde die Tour im belgischen Büllingen fortgesetzt. Neben der Produktion stand hier die individuelle Kundenbetreuung auf der Tagesordnung. Sowohl Heinen Automation als auch Faymonville sind regional verwurzelt, regelmäßig auf der Suche nach Fachkräften und dadurch bereits Arbeitgeber für mehrere ehemalige Studenten der FH Aachen.

Ziel der Jobexpedition ist es einerseits, die Unternehmen im ländlichen Raum bei Studenten bekannter zu machen, andererseits den persönlichen Kontakt zwischen Unternehmen, Studenten und Hochschulen aufzubauen und zu intensivieren. Als eine Maßnahme im „TeTRRA“-Projekt steht zudem die Fachkräftegewinnung im ländlichen Raum im Vordergrund.

Da auch die dritte Runde der Jobexpedition von Studierenden und Unternehmen sehr positiv bewertet wurde, steht einer Fortführung der Expeditionsreihe in Zukunft wohl nichts im Wege.