Jährliches Konzert des Mandolinenorchesters Roetgen

Mandolinenorchester Roetgen : Abwechslungsreiches Programm für zahlreiches Publikum

Bereits zum 65. Mal fand jetzt das alljährliche Konzert des Mandolinenorchester 1954 Roetgen in der evangelischen Kirche an der Rosentalstraße statt. Die 15 Musikerinnen samt Dirigentin Angelika Hoven hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

So präsentierten die Freundinnen der Zupfmusik neben „Sonata 6 à grand orchestre“ von Valentin Roeser, ein Zeitgenosse von Wolfgang Amadeus Mozart, auch die ungarischen Volksklänge „Czárdás“, das asiatische Musikstück „Chinese Garden“ und irische Volkslieder wie „Brian Boru’s March“ und „Reel and Sally Gardens“.

„Mit ‚Ricordi di Carnovale’ von Giacomo Sartori haben wir dazu auch ein Stück des Papstes der Mandolinen-Musik vorbereitet“, so Dirigentin Hoven, die in diesem Jahr zum 20. Mal das Orchester leitete. Die Zugabe, eine Rumba nach dem Musikprofessor Dieter Kreidler, rundete den musikalischen Nachmittag ab.

Pfarrer Wolfgang Köhne freute sich in seinem Grußwort, dass die Zupfmusikerinnen wieder ihren Weg in seine Kirche gefunden hatten: „Alle Jahre wieder findet das Konzert des Mandolinenorchesters statt. Viel Spaß!“ Die Musikerinnen freuten sich, dass das Publikum zahlreich erschienen war: „Danke, dass sie trotz 11.11. und schlechtem Wetter zu uns gekommen sind“, hieß es von den Zupfmusikfreundinnen.

Auch in diesem Jahr verzichtete das Orchester auf eine Gage und bat stattdessen um eine Spende: „In diesem Jahr soll die Spende an die evangelische Jugendarbeit gehen. Im Sommer veranstalten wir immer eine Bootsfahrt in Holland. Nicht alle Eltern können ihren Kindern das ermöglichen. Da muss man einfach helfen“, so Köhne.

Die Musikerinnen freuen sich bereits auf ihren nächsten Auftritt am 1. Dezember bei der „Kölschen Weihnacht“ im Bürgersaal.

(kfr)