Nordeifel: Infratest fragt Imgenbroicher Wähler

Nordeifel: Infratest fragt Imgenbroicher Wähler

Noch dreimal schlafen, dann ist es Zeit für den Urnengang. Die Bundestagswahl 2013 geht auch in der Nordeifel auf die Zielgerade. 27.909 Wahlberechtigte (Bundestagswahl 2009: 28.129 Wahlberechtigte) sind in den drei Eifelkommunen Monschau, Roetgen und Simmerath am Sonntag, 22. September, zwischen acht und 18 Uhr aufgerufen, ihre Erst- und Zweitstimme zwischen den 34 zur Wahl angetretenen Parteien zu verteilen.

330 Wahlhelfer sind im Einsatz, damit die Wahl ordnungsgemäß über die Bühne geht. In den Rathäusern in Monschau und Simmerath können sich die Bürger ab 18 Uhr vor Ort über den Verlauf des Wahlabends informieren.

Die aktuell eingehenden Ergebnisse aus den einzelnen Wahlbezirken werden per Beamer angezeigt, aber es wird auch immer wieder auf die große politische Bühne nach Berlin geschwenkt. Aber auch den Internetseiten der drei Kommunen werden die Ergebnisse laufend aktualisiert.

12.038 Wahlberechtigte (2009: 12.040) sind in 20 Wahlbezirken in der Gemeinde Simmerath aufgerufen, über die Kanzlerschaft der kommenden vier Jahre mit zu entscheiden. Hinzu kommen drei Briefwahlbezirke (einer mehr als bislang).

Der Trend zur Briefwahl hat sich auch in Simmerath verstärkt. 2450 Wähler (20,3 Prozent) hatten bis Mittwoch bereits ihre Wahlentscheidung getroffen.

166 Wahlhelfer sind in den Wahllokalen eingeteilt. Das Statistische Landesamt (IT NRW) interessiert sich ganz besonders für je einen Wahlbezirk in Kesternich und Lammersdorf. Hier werden die Stimmzettel mit geschlechts- und altersspezifischen Merkmalen für repräsentative statistische Zwecke selbstverständlich unter Wahrung des Wahlgeheimnisses) mit Buchstaben gekennzeichnet. Die Stimmzettel wandern im Anschluss an die Auszählung nach Düsseldorf.

In der Stadt Monschau sind 9471 Wähler ( 2009: 9697) in 17 Wahlbezirken und zwei Briefwahlbezirken zur Stimmabgabe aufgerufen. 140 Wahlhelfer sind im Einsatz, wobei die Nominierung der Helfer in den Kirmesorten Kalterherberg und Rohren nicht immer Freudensprünge auslöste. Wer möchte bei der Dorfkirmes schon den Tag im Wahllokal verbringen?

Auch in Monschau liegt die Zahl der Briefwähler mit 1943 (19,4 Prozent) recht hoch. Im Wahllokal in Imgenbroich (Schule) werden die Wähler vor der Tür auf Mitarbeiter des Meinungsforschungsinstitutes Infratest-Dimap stoßen, das für die ARD-Wahlprognose um 18 Uhr die Wähler auf freiwilliger Basis nach ihrer gerade getroffenen Entscheidung befragen.

In der Gemeinde Roetgen sind 6400 Wahlberechtigte (2009: 6392) registriert. Mit einem Briefwahlanteil von 30 Prozent (1900) übernimmt Roetgen die Spitzenposition in der Städteregion. In der kleinsten Kommunen der Städteregion sind 128 Wahlhelfer in den 14 Wahl- und zwei Briefwahlbezirken im Einsatz. Im Roetgener Rathaus gibt es keine öffentliche Wahlpräsentation. Der Bedarf ist hier nicht erkennbar.

(P. St.)