Infoveranstaltung in Simmerath : Geno-Eifel-Büro auch für die Städteregion?

Die Generationengenossenschaft Eifel (Geno Eifel) ist eine „Hilfe-Helfer-Plattform“, die es insbesondere älteren Menschen ermöglichen soll, das selbständige Leben in den eigenen vier Wänden zu erhalten.

Es handelt sich um ein Leitprojekt der „Leader“-Region Eifel, das mit Mitteln des Landes und der EU gefördert wird. Zur Zeit gibt es ein GenoEifel-Büro in Kall, welches für die Städte und Gemeinden Bad Münstereifel, Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Kall, Mechernich, Nettersheim und Schleiden tätig ist. Nun gibt es Überlegungen, eine derartige Hilfe auch für die Kommunen der Städteregion Aachen und des Kreises Düren einzurichten.

Bei insgesamt teilweise rückläufigen Bevölkerungszahlen nimmt der Anteil der Menschen über 65 Jahren in unseren Dörfern in den kommenden Jahren deutlich zu. Durch die ländliche Struktur ergeben sich besondere Herausforderungen bei der gesellschaftlichen Teilhabe und der Versorgung älterer Menschen. Mit der Generationengenossenschaft wurde eine Plattform für die Seniorenselbsthilfe geschaffen. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung zwischen helfenden und hilfebedürftigen Senioren. Dies jedoch nicht in Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen und Institutionen, sondern als ergänzende Einrichtung, die die Bereiche abdeckt, die seitens der bestehenden Einrichtungen nicht erbracht werden. Die Generationengenossenschaft soll mit dazu beitragen, dass ein Leben in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter möglich wird.

Eine bürgeroffene Auftaktveranstaltung der Generationengenossenschaft mit Projektkoordinatorin Corinne Rasky findet nun statt am Donnerstag, 2. Mai, 19.30 Uhr, Sitzungssaal im Rathaus Simmerath. Alle Interessierten sind eingeladen, sich zu informieren und Einzelheiten über die Möglichkeiten einer Umsetzung nicht nur in der Gemeinde Simmerath, sondern auch in den Kommunen Monschau, Roetgen, Hürtgenwald, Nideggen und Heimbach zu erfahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

www.genoeifel.de