Aachen/Würselen: In zehn Monaten bislang 85 Unfälle

Aachen/Würselen: In zehn Monaten bislang 85 Unfälle

In der Baustellenumfahrung auf der A44 zwischen der Anschlussstelle Broichweiden und dem Autobahnkreuz Aachen rumst es rein statistisch gesehen jeden dritten bis vierten Tag.

Und das, obwohl nach Ansicht der Autobahnpolizei „eine besondere und spezifische Unfallgefahr bei der derzeitigen Baustellenverkehrsführung nicht mehr besteht”. Seit Einrichtung der Fahrbahnverschwenkung im November 2009 registrierte die Polizei bislang 85 Unfälle - bei circa 60.000 Fahrzeugen, die diesen Engpass täglich passieren.

Entschärfung im März

Hatte es in den ersten Wochen zum Teil schwere Unfälle gegeben, hat sich nach Einschätzung der Polizei die Entschärfung der Kurveneinfahrt im Frühjahr bezahlt gemacht: Seit März sei ein Rückgang der Unfallzahlen um etwa 50 Prozent zu verzeichnen, wobei auch bessere Wetterverhältnisse zu berücksichtigen seien, heißt es. Dennoch sei in der Baustelle natürlich eine „latent erhöhte Unfallgefahr” gegeben.

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