Nordeifel: In den Kreisligen werden die Tabellen begradigt

Nordeifel : In den Kreisligen werden die Tabellen begradigt

In den Aachener und Dürener Kreisligen ist am Gründonnerstag Begradigung der Tabellen angesagt.

In der Dürener Kreisliga A ist man gespannt, wie die SG Vossenack/Hürtgen nach acht Siegen und einem Remis die 0:2-Heimniederlage am vergangenen Spieltag gegen Alemannia Lendersdorf weggesteckt hat.

Für die Jungs von der Spielgemeinschaft ist spätestens seit dem vergangenen Samstag klar, dass die Alemannia aus Lendersdorf in dieser Saison nicht ihr Lieblingsgegner wird. Im Hinspiel hatten die Rureifeler eine 0:6-Packung in Lendersdorf kassiert, allerdings starteten sie danach zum Höhenflug, ehe sie am Samstag von der Land-Alemannia wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden. „Diese Leistung war nicht so prickelnd“, gab SG-Coach Tim Krumpen zu. Er sah zwar nicht viele Torchancen von seinem Team, die Möglichkeiten, die sich ergaben, wurden leichtfertig vergeben.

Mit dem FC Düren 77 stellt sich am Donnerstag das absolute Mittelmaß der Liga auf dem Rasenplatz in Hürtgen vor. Die Dürener rangieren mit fünf Siegen, fünf Niederlagen und sechs Punkteteilungen auf einem Mittelfeldplatz und meldeten zuletzt vier Unentschieden in Folge. Nach der Niederlage gegen Lendersdorf erwartet Tim Krumpen Wiedergutmachung. „Wir sind zwar noch im Soll, aber es wäre gut, wenn wir sofort wieder in die Erfolgsspur finden würden.“

Für den TuS Schmidt läuft es nach der Winterpause nicht wunschgemäß. Fünf Spiele fielen aus, in den beiden Spielen, die man absolvierte, gab es Niederlagen. Durch die vielen Spielausfälle ist das Tabellenbild der Dürener Liga zwar in Schieflage geraten, aber nach der 3:6-Niederlage am vergangenen Spieltag in Huchem-Stammeln sind die Schmidter zumindest vorläufig im Keller angekommen.

Am Donnerstag haben die Schwarz-Gelben bei Alemannia Lendersdorf Termin, das ist die Mannschaft, die am vergangenen Samstag total überraschend den Höhenflug der SG Vossenack/Hürtgen beendete. Bei den Schmidtern ist allerhöchste Alarmstufe und Gewinnen angesagt, um zumindest wieder die Kellertreppe zu erreichen.

Kreisliga A Aachen

Feierlaune gab es in dieser Saison nur selten beim TV Konzen, denn bis zum vergangenen Sonntag reichte es lediglich an fünfzehn Spieltagen zu zwei Erfolgserlebnissen in der Aachener A-Liga. Am Sonntag durften die Schwarz-Gelben aber den dritten Sieg feiern und den ausgerechnet im wichtigen Sechspunktespiel bei Rhenania Richterich. „Die Mannschaft hat alle Vorgaben richtig gut umgesetzt und verdient gewonnen“, hatte auch Trainer Stefan Carl allen Grund zufrieden zu sein.

Mit dem FV Vaalserquartier stellt sich am Donnerstag ein weitaus anderes Kaliber der Liga in Konzen vor. In der Zwischenbilanz des Teams von der niederländischen Grenze steht nur eine Niederlage. Sollte die Mannschaft aus dem Aachener Stadtteil ihre Nachholspiele erfolgreich bestreiten, dann könnte sie die Tabellenführung übernehmen.

Der Konzener Coach weiß, was auf sein Team zukommt. „Das ist die spielstärkste Mannschaft der Liga mit einer sehr starken Offensive. Wenn wir gegen die einen Punkt holen, können wir mehr als zufrieden sein.“

(kk)
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