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Imgenbroich: Imgenbroicher Citylight bekommt Nachwuchs

Imgenbroich : Imgenbroicher Citylight bekommt Nachwuchs

Eine Vielzahl von Geschäften macht Imgenbroich zum Einkaufszentrum der Stadt Monschau. Schon bald sollen im neuen Gewerbegebiet weitere Läden eröffnen.

Damit auch jeder, der nach Imgenbroich zum Einkaufen kommt, das entsprechende Geschäft gut findet, soll am Kreisverkehr gleich neben dem so genannten „Citylight” eine weitere Werbetafel aufgestellt werden. Sie soll auf die neuen Fachmärkte und ein alt eingessenes Fahrradgeschäft im Hengstbrüchelchen aufmerksam machen.

In Größe und Höhe wird sich die neue Tafel dem Citylight angleichen, soll aber nicht beleuchtet sein. Die Gestaltungssatzung der Stadt Monschau erlaubt maximal sechs Quadratmeter Fläche. Das ausgediente Güllefass am Kreisverkehr, auf dem das Fahrradgeschäft bislang geworben hat, soll der neuen Tafel weichen.

Für das Vorhaben ist eine Änderung des Bebauungsplanes nötig, daher hatte jetzt der Bauausschuss der Stadt Monschau über dieses Vorhaben zu beraten. Während sich CDU, FDP und Grüne für eine zweite Werbetafel am Imgenbroicher Kreisverkehr aussprachen äußerte der Bürgermeisterkandidat der SPD, Gregor Mathar, Bedenken.

„Es geht auch um die Verkehrssicherheit”, sagte Mathar. Eine zweite Tafel könnte mehr ablenken. Für ihn sei die Grenze schon mit der vorhandenen Werbetafel erreicht. Man sei nicht dagegen ortsansässige Unternehmen zu unterstützen, sagte Mathar und schlug eine andere Lösung vor. „Viel gewonnen” sei, wenn man dem Gewerbegebiet einen Namen gebe und dieses ausweise und in die Wegweisung integriere. „In Simmerath findet man Geschäfte auch ohne Werbetafel”, sagte der SPD-Sprecher.

Suchverkehr

Für Peter Theissen (CDU) ist dieser Vorschlag „vollkommen unsinnig”. Beim Einkaufen suche man schließlich nach Hinweisen auf bestimmte Märkte und nicht nach einem Gewerbegebiet. Folge man dem Vorschlag der SPD, provoziere man zusätzlichen Suchverkehr, den man ja durch die Aufstellung von Hinweisen verhindern wolle.

Michael Schreiber (Grüne) und Paul Hüllenkremer (FDP) kam es im wesentlichen auf die Gestaltung und die Dimension der neuen Werbetafel an.

Der Bauausschuss stimmte schließlich mit zwei Gegenstimmen der SPD für den Antrag.