Imgenbroich: Imgenbroich: Warum es Esel sind, weiß keiner so genau

Imgenbroich : Imgenbroich: Warum es Esel sind, weiß keiner so genau

Es hat ein bisschen was von der Frage mit dem Huhn und dem Ei. Was war zuerst da? Wobei diese Frage in Bezug auf Imgenbroich und sein offizielles Wappentier, den Esel, relativ leicht zu beantworten wäre: Der Esel natürlich, denn Imgenbroich existiert 2011 „erst” 650 Jahre.

Doch warum der Vierbeiner überhaupt das offizielle Tier der Gemeinde ist, das weiß heute niemand mehr so ganz genau. Fest steht jedoch immerhin, dass ab Sonntag insgesamt acht Esel im Ort ausgestellt werden.

Nein, keine echten, die armen würden sich ja sprichwörtlich die Beine - oder besser die Hufe - in den Bauch stehen. Stattdessen sind acht Artgenossen aus Plastik und Keramik in Lebensgröße bemalt worden und sollen künftig beispielsweise am Kreisverkehr oder der Grünentalstraße ausgestellt werden - und auf das große Fest im kommenden Frühjahr aufmerksam machen.

Zwei von ihnen mit den klangvollen Namen „Asino” und „Lona” wurden von Schülerinnen des St. Michael-Gymnasiums (Klasse 8a) und der St. Ursula-Realschule (10b) bemalt. Die Idee dazu stammte von Malermeister Ralf Kirch und Dachdecker Pascal Kaulartz. Kirch sagt: „Ursprünglich sollten die Modelle von Künstlern und Studenten bemalt werden. Aber warum können wir da nicht auch die Schüler aus der Umgebung mit einbeziehen?”

Ein in dieser Form zum ersten Mal stattfindender Wettbewerb vor den Herbstferien am Monschauer Gymnasium und der Realschule brachte schließlich fast 150 Vorschläge zur Gestaltung der Esel. „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen”, sagt Kirch, Mitglied der fünfköpfigen Jury. Die Wahl fiel schließlich auf Asino (italienisch für Esel) und Lona.

Vor allem der bunt und komplett in Acryllacken bemalte Asino dürfte in den kommenden Wochen und Monaten ein echter Blickfang werden. Das Modell ist, wie alle anderen auch, mit einem speziellen Graffiti-Schutz versehen. Besprühen ist zwecklos.