1. Lokales
  2. Eifel

Nordeifel: Hölzerner Willkommensgruß zum Nationalpark

Nordeifel : Hölzerner Willkommensgruß zum Nationalpark

In der Schreinerei des Forsthauses in Krekel herrscht emsiger Betrieb. Dort entstehen die ersten Schilder für den Nationalpark, die entlang der Hauptzufahrtsstraßen aufgestellt werden, immer dort, wo eine Straße durch den Nationalpark führt.

Das soll in Wahlerscheid der Fall sein, im Kermeter, bei Nideggen, Heimbach und an einigen anderen Punkten. Es gibt nur Nationalpark-Eingangsschilder. An Ausgangsschilder, ähnlich der Ortsausgangsschilder, ist noch nicht gedacht. Im Augenblick werden in Absprache mit den Kommunen elf Schilder aufgestellt. Weitere Schilder können problemlos hergestellt werden, wenn die Kommunen weitere Standorte vorschlagen.

Natürlich bestehen die Eingangsschilder aus Holz und sind mit einer Breite von vier Metern und einer Höhe um die 2,50 Meter auch nicht zu übersehen. Die Tafeln mit dem Schriftzug bestehen auch Lärchenholz, die Pfähle aus Douglasien. Aus dicken Baumstämmen, die mit einem Längsschnitt in der Mitte durchgesägt worden sind, besteht die Abdeckung. Sie wirkt auf den Schildern wie ein Dach.

Die Waldarbeiter fräsen und sägen die Schilder nach einem Modell, das von der Agentur der Forstverwaltung entworfen worden ist. Bisher wurden erst Schablonen hergestellt.

Alles wird zu klein

Der Holzgestaltungsbetrieb des Forsthauses in Krekel wird von der Forstbeamtin Gabriela Geitz geleitet, die neben ihrem Forstbezirk in Wolfgarten die Leitung der Schreinerei übernommen hat. „Wir haben fast alle Doppelfunktionen im Rahmen der Nationalparkverwaltung übernommen”, sagt Michael Lammertz, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Im Nationalpark-Forsthaus kommt keiner mehr mit einem Acht-Stunden-Tag aus. „Alles wird uns zu klein hier”, sagt der Leiter des Staatlichen Forstamts, Hennig Walter.

Zurzeit sind alle Forstbeamte und die Mitarbeiter aller Forsthäuser in die Aufbauarbeit eingespannt. In Herhahn wurde eine Ausweichhalle angemietet. Die Halle liegt in Nationalpark-Nähe. In ihr entsteht eine Werkstatt, in der auch Gerätschaften untergestellt werden können.

Schilder und Tafeln werden im Park ein wichtiges Element für die Lenkung und Information der Besucherströme darstellen. Einen wichtigen Informationsbeitrag in diese Richtung werden auch die Servicestationen der Kommunen liefern.

Den aktuellen Stand über die Entwicklung des Nationalparks kann man über Internet erfahren: www.nationalpark-eifel.de