Schmidt: Hölzerne Heime für werdende Vogelfamilien

Schmidt: Hölzerne Heime für werdende Vogelfamilien

Im Wald unterhalb des Oberdorfs von Schmidt hörte man am Sonntagnachmittag lautes, emsiges Klopfen. Das waren nicht die Spechte, es waren 20 Kinder, die auf Einladung der Eifelvereins-Ortsgruppe Schmidt Nistkästen bauten. Im „Zimmel“ an der Grillhütte konnte man draußen auf den robusten Tischen gut arbeiten. Die „Fertigbauteile“ hatte ein Fachmann, nämlich der Naturschutzwart Franz Kronenberg, geliefert.

Er erklärte den Kindern auch, dass die Meisen und Finken und sogar der Kleiber diese Nistkästen gerne nutzen. Dann ging es frisch ans Werk, mancher Nagel wurde krumm gehauen, aber das ließ sich korrigieren.

In der Grillhütte hatte die Familienwartin Katharina Müller, von der die Initiative für den aktiven Nachmittag ausgegangen war, ein paar Mädchen um sich versammelt, die bunte Blumen bastelten.

Aus Papier und mit glitzernden Perlen beklebt, entstanden große und kleine Gänseblümchen. Der Duft frischer Waffeln zog die fleißigen Handwerker an, tatsächlich hatten einige Damen es sich nicht nehmen lassen, die gemeinsame Aktion mit leckerer Verpflegung zu unterstützen.

Der erste Vorsitzende, Norbert Weiler, drückte seine Freude darüber aus, dass auch viele Mütter mitmachten. Er ermunterte die Kinder, gut zu beobachten, welche Vögel in den Kästen ihre Nester bauen, er erwarte „Erfolgsberichte“. Auch eine Wandergruppe aus Euskirchen, die zufällig des Weges kam, wurde zum Waffelessen eingeladen; Gäste sind beim Eifelverein willkommen.

(ale)
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